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Team der Zahnarztpraxis Dr. Andrea Kothe-Heugel Zahnheilkunde in Moers

Dentalnews

Die Forschung tüftelt und entwickelt immer modernere Zahnbüsten: Von der Elektro- bis zur Schallzahnbürste gibt es viele Modelle, die das Zähneputzen revolutionieren sollen. Doch laut einer aktuellen Schweizer Studie greifen die Hälfte aller Befragten lieber auf die klassische Handzahnbürsten zurück. Befragt wurden 1.000 Schweizer Patienten im Alter von 18-65 Jahren. Für viele Schweizer spielt dabei die langjährige Gewohnheit bei der Verwendung einer Handzahnbürste die entscheidende Rolle. Somit gaben über die Hälfte der Befragten die Begründung: „Schon ihr ganzes Leben lang eine Handzahnbürste zu verwenden“. Ein weiteres Argument war die vermeintlich einfachere Handhabung der klassischen Zahnbürsten, weshalb sie sich noch nicht für die Zahnpflege mit einer elektrischen Zahnbürste entschieden haben. Nur 19 Prozent nutzen eine moderne Schallzahnbürste. Eine Schallzahnbürste ist eine elektrische Zahnbürste, die aber gegenüber einer rotierenden Bürste keinen runden, sondern einen länglichen Kopf hat, ähnlich wie eine Handzahnbürste. Die Borsten einer Schallzahnbürste erzeugen mehrere tausend Schwingungen pro Minute. Hersteller versprechen, dass bei diesem Modell auch die Zwischenräume besser gereinigt werden.

Patienten vertrauen ihren Zahnärzten

Bei der Wahl von geeigneten Zahnpflegeprodukten kommt den Zahnärzten und dem Praxisteams eine wichtige Rolle zu. Über ein Drittel aller Befragten gaben an, auf die Empfehlung Ihres Dentalteams zu vertrauen.

Putztechnik ist entscheidend

Grundsätzlich soll eine elektrische Zahnbürste effektiver reinigen, doch auch mit einer klassischen Handzahnbürste können gleich gute Ergebnisse erzielt werden. Wichtig ist die richtige Putztechnik sowie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten ebenfalls regelmäßig zu reinigen. Außerdem sollte nicht zu viel Druck beim Putzen ausgeübt werden, da sonst der Zahnschmelz weggeschrubbt wird. Hier geben elektrische Zahnbürsten oftmals einen Signalton als Warnhinweis und somit eine Hilfestellung.

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Eine große Auswahl an Zahnpasten stehen auch für Kinder in der Drogerie zur Auswahl. Neben der Geschmacksrichtung wie Erdbeere oder Minze, gibt es meistens Hinweise zur Altersangabe, die vom Kleinkind bis zum 12-jährigen Schulkind reicht. Warum ist das wichtig? In erster Linie geht es um den Fluoridgehalt in der Zahnpasta. Fluorid ist in geringen Mengen wichtig, um die Zähne zu schützen, das haben mehrere Studien bereits belegt.

Auf die richtige Dosierung kommt es an

Zahnärztliche Fachverbände raten dazu, Kindern bereits nach Durchbruch des ersten Zähnchens bis zum zweiten Geburtstag zwei Mal täglich die Zähne mit einer erbsengroßen Menge an Zahnpasta zu putzen. Dabei sollte die Zahncreme 500 ppm (parts per million) Fluorid enthalten. Nach dem zweiten Geburtstag wird ein Fluoridgehalt von 1000 ppm empfohlen. Hat das Schulkind nur noch bleibende Zähne, darf die Zahncreme 1500 ppm enthalten. Eine geringe Menge an Fluorid schützt vor Karies und härtet den Zahnschmelz. Wichtig: Die Fluorid-Wirkung tritt erst nach ca. zwei Minuten des Zähneputzens ein.

Die Ergebnisse des Ökotests

Im März 2021 hat Ökotest insgesamt 35 Kinderzahnpasten unter die Lupe genommen. 15 Zahnpasten sind uneingeschränkt empfehlenswert. Bei den übrigen Pasten stimmt entweder die Fluorid-Menge nicht, die Dosierangaben weisen Lücken auf oder die Produkte enthalten umstrittene Inhaltsstoffe. Drei Zahnpasten für Kinder sind wegen ihrer Inhaltsstoffe durchgefallen. Die Tester bemängeln bei den Zahnpasten für Milchzähne oder Juniorzahnpasten vor allen Dingen die Angaben zu Fluorid. Eindeutige Hinweise sollten sicherstellen, dass Eltern ihre Kinder nicht mit Fluorid über- oder unterversorgen. In punkto Inhaltsstoffe wurden insgesamt sechs Produkte bemängelt. Vier von ihnen enthalten Polyethylenglykole und verwandte Substanzen, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können. Die genauen Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Tipp: Kontrolltermine in der Zahnarztpraxis einhalten

Halten Sie die regelmäßigen Kontrolltermine für Ihr Kind in Ihrer Zahnarztpraxis unbedingt ein. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt kann so frühzeitig erkennen, ob eventuell eine beginnende Karies vorliegt und beantwortet zudem alle Fragen. Außerdem wird das Auftragen von Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung für Kinder ab dem 6. Lebensmonat zur Kassenleistung. Dieser Anspruch besteht zweimal je Kalenderhalbjahr, unabhängig davon, ob bei den Kindern Zahnkaries vorliegt. Fluoridlack trägt durch die Remineralisierung der Zahnoberfläche dazu bei, das Entstehen und das Fortschreiten von Karies zu verhindern.


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Zum Schutz des Zahnes liegt das Zahnfleisch normalerweise eng am Zahn an. Bei gesunden Zähnen ist nur ein geringer Abstand zwischen Zahnfleischsaum und der Anheftungsstelle des Zahnfleischs an die Zahnoberfläche. Dieser sogenannte Sulcus ist in der Regel zwischen einem halben und zwei Millimetern tief. Wenn sich diese Tiefe vergrößert, sprechen Zahnärzte von einer Zahnfleischtasche. Diese entsteht, wenn sich das Zahnfleisch entzündet und ist somit ein Hinweis auf eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Regelmäßige Mundhygiene ist Voraussetzung für gesundes Zahnfleisch und gesunde Zähne. Werden sie nicht jeden Tag gründlich geputzt und Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt versäumt, können Bakterien ungehindert Schaden anrichten.

Wie misst der Zahnarzt die Taschen?

In der Zahnarztpraxis ermittelt der Zahnarzt mit einer speziellen Sonde die Taschentiefe. Um zu untersuchen wie stark das Gewebe bereits geschädigt ist, sollte an mindestens sechs Stellen pro Zahn gemessen werden. Ganz vorsichtig drückt der Zahnarzt die Sonde in die Zahnfleischfurche hinein. Wenn entzündliche Veränderungen auftreten, müssen diese behandelt werden. In der Regel prüft der Zahnarzt auch, ob der Zahnfleischrand erkrankt ist.

Geeignete Therapie einleiten

Liegen Anzeichen für entzündliche Prozesse in den Zahnfleischtaschen vor, müssen Röntgenaufnahmen der betroffenen Areale gemacht werden, um die Situation besser einschätzen und bewerten zu können. Erst danach kann der Zahnarzt sicher sagen, wie weit beispielsweise die Entzündung fortgeschritten ist. Zudem kann der Zahnarzt so besser die erforderliche Therapie einleiten. Zunächst wird eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt, um Bakterien und Ablagerungen zu entfernen. Außerdem reinigt der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen mit sogenannten Scalern (Handinstrument mit Haken). Ziel dieser Parodontalbehandlung ist die Erhaltung des Zahnhalteapparates. Weitere Entzündungen gilt es zu vermeiden und die Vergrößerung bestehender Zahnfleischtaschen zu stoppen. In einigen Fällen kann auch eine medikamentöse Behandlung mit Antibiotikum nötig sein. Wichtig ist es in jedem Fall, an die Nachsorge zu denken und auf eine gründliche und gewissenhafte Mundhygiene zu achten. Zudem sollten die regelmäßigen Kontrolltermine in der Praxis unbedingt eingehalten werden.

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Wenn die Sonne scheint, sieht die Welt gleich viel freundlicher aus und die Laune steigt. Spaziergänge am Strand, eine Tasse Kaffee auf der Terrasse oder dem Balkon sind im Sommer kein Problem. Selbst im Schatten oder bei bedecktem Himmel bekommen wir bei einem einstündigen Aufenthalt im Freien genug UV-B-Strahlung ab, um die körpereigene Vitamin-D-Produktion in Schwung zu bringen. Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht. Wer ein Sonnenbad in Maßen genießt, tut auch seinen Zähnen etwas Gutes.

Vitamin D schützt vor Karies

Durch die im Sonnenlicht enthaltende UV-B-Strahlung kann Vitamin D in unserem Körper gebildet werden. Vitamin D ist für einen ausgewogenen Kalziumspiegel im Blut, starke Knochen und gesunde Zähne unerlässlich. Ein Teil kann auch über Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, doch diese können das natürliche Sonnenlicht nicht ersetzen. Bis auf Fisch, enthalten die meisten Lebensmittel nur relativ geringe Mengen Vitamin D. Die positive Wirkung von Vitamin D konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden, auch der Zahnschmelz wird gestärkt. Sowohl Kinder- als auch Erwachsenenzähne sind besser vor Karies geschützt, wenn viel UV-B-Licht aufgenommen und in Vitamin D umgewandelt wird. Zudem wird das Immunsystem unterstützt, was somit schädliche Bakterien besser abwehren kann. Dazu gehören auch Karieserreger.

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Dr. Andrea Kothe-Heugel
Zahnheilkunde

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