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Team der Zahnarztpraxis Dr. Andrea Kothe-Heugel Zahnheilkunde in Moers

Dentalnews

Was bedeutet ein Knacken im Kiefer?

Gelegentlich kann es vorkommen, dass der Kiefer beim Gähnen oder Kauen ein leichtes Knacken von sich gibt. In manchen Fällen ist dieses Geräusch bei der nächsten Kaubewegung wieder verschwunden. Obwohl es für den Betroffenen beunruhigend klingen mag, ist dies in den meisten Fällen harmlos. Erst wenn zusätzliche Symptome wie Schmerzen im Kieferbereich, eingeschränkte Beweglichkeit des Unterkiefers oder Schwellungen auftreten, empfiehlt es sich, unsere Zahnarztpraxis aufzusuchen. Es könnte sich um eine Funktionsstörung im Kieferbereich handeln, die von Medizinern als craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet wird.

Was verursacht das Geräusch?

Unser Kiefergelenk ist äußerst komplex und bietet eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten. In der Regel gleitet der Gelenkkopf zusammen mit dem Diskus, einer Knorpelscheibe, beim Öffnen des Kiefers nach vorne. Es kann jedoch gelegentlich vorkommen, dass der Diskus bereits vor dem Gelenkkopf nach vorne rutscht. Dies führt dazu, dass sich die Knorpelscheibe verzögert bewegt, was letztendlich zu einem Knackgeräusch führt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Knorpelscheibe gelegentlich verrutscht. Das ist in der Regel unbedenklich, solange keine Schmerzen auftreten.

Wie kann der Zahnarzt helfen?

Personen, die regelmäßig mit knackenden Geräuschen im Kiefer konfrontiert sind, könnten möglicherweise nachts mit den Zähnen knirschen oder pressen. Die intensiven Bewegungen während des Schlafs können dazu führen, dass die Knorpelscheibe verrutscht und beim Gähnen morgens wieder in die richtige Position zurückgleitet, was zu Geräuschen führt. Bruxismus, der medizinische Ausdruck für Zähneknirschen, ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Insbesondere Frauen zwischen 30 und 45 Jahren neigen dazu, im Schlaf mit den Zähnen zu mahlen. Oft ist Stress der Auslöser. In solchen Fällen kann eine Aufbissschiene Abhilfe schaffen, da sie die Belastung der Kiefergelenke verringert. Manchmal kann auch Zahnersatz die Ursache sein oder genetische Faktoren könnten eine Rolle spielen.

Sollten Sie Probleme mit dem Kiefergelenk haben oder unsicher sein, sprechen Sie in jedem Fall Ihren Zahnarzt darauf an. Er kann, falls nötig, eine geeignete Therapie einleiten.

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Strahlendes Lächeln zur Weihnachtszeit mit schönen Zähnen

Weihnachten ist für viele Menschen eine besondere Zeit und ein Fest der Freude. Zu strahlenden Augen vor dem Weihnachtsbaum gehört auch ein schönes Lächeln. Gerade, wenn diese Momente im Bild festgehalten werden. Wer sich mit seinen Zähnen unwohl fühlt, presst die Lippen beim Lächeln lieber zusammen. Glücklicherweise gibt es heutzutage zahlreiche fortschrittliche Lösungen in der ästhetischen Zahnmedizin, die uns zu dem gewünschten Lächeln verhelfen können. Besonders beliebte und effektive Methoden zur Verschönerung des Zahnbildes sind das Bleaching und Veneers.

Hellere Zähne dank Bleaching

Bleaching ist eine bewährte Methode zur schonenden Aufhellung natürlicher Zähne. Die Zähne verfärben sich im Laufe des Lebens durch den Verzehr von Lebensmitteln, durch das Rauchen oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Die Aufhellung in unserer Zahnarztpraxis kann um mehrere Farbstufen erfolgen. Voraussetzung für die Behandlung sind gesunde Zähne sowie eine professionelle Zahnreinigung vor dem Bleaching.

Hauchdünne Verblendschalen für ästhetische Zähne

Veneers sind dünne, maßgefertigte Schalen aus Keramik oder Kunststoff, die auf die Vorderseite der Zähne aufgebracht werden, um das Aussehen zu verbessern. Sie werden im Dentallabor individuell gefertigt und verwendet, um Zahnfehlstellungen, Verfärbungen, abgebrochene oder abgenutzte Zähne zu korrigieren und ein ästhetisch ansprechendes Lächeln zu erzeugen. Veneers können auch verwendet werden, um Zahnlücken zu schließen oder die Form und Größe der Zähne zu verändern. Zum Befestigen der Veneers muss nur eine dünne Schicht des Zahnschmelzes abgeschliffen werden, um Platz für das Veneer zu schaffen. Anschließend wird das Veneer mit einem speziellen Klebstoff auf den Zahn aufgebracht und dauerhaft befestigt. Veneers sind eine beliebte kosmetische Lösung, um Ihr Lächeln langfristig verbessern können. Einem unbeschwerten Strahlen steht dann zu jeder Jahreszeit nichts mehr im Wege.

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Bonusheft: Dieses Jahr schon beim Zahnarzt gewesen?

Schneller als gedacht neigt sich auch das Jahr 2023 schon wieder dem Ende entgegen. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt nachschauen, ob Sie schon den diesjährigen Stempel für Ihr Bonusheft erhalten haben. Erwachsene sollten mindestens einmal jährlich zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen und Kinder sogar zweimal jährlich. Somit erhalten Sie jedes Jahr einen Stempel in Ihr Bonusheft und können nachweisen, dass Sie zur Kontrolle erschienen sind.

Geld sparen beim Zahnersatz

Das Bonusheft ist wichtig, um den Anspruch auf bestimmte Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zu erhalten. Je länger und regelmäßiger die Vorsorgeuntersuchungen nachgewiesen werden können, desto höher ist der Bonus, den die Krankenkasse gewährt. Dieser Bonus kann sich beispielsweise in Form von höheren Zuschüssen zu Zahnersatz oder einer geringeren Eigenbeteiligung bei Behandlungen auswirken. Das Bonusheft soll Patienten zudem motivieren, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen und dadurch frühzeitig eventuelle Probleme zu erkennen und zu behandeln. Es dient somit der langfristigen Erhaltung Ihrer Mundgesundheit.

Digitales Bonusheft

Seit Januar letzten Jahres können Sie das Bonusheft auch digital führen. Ihr Zahnarztbesuch kann über die elektronische Patientenakte (ePA) nachgewiesen werden. Die Nutzung der ePA ist freiwillig und kann bei Ihrer Krankenkasse beantragt werden. Vorteilhaft ist, dass Sie Ihr Bonusheft weder zu Hause vergessen noch irgendwo verlieren können.

Falls Sie 2023 noch nicht bei uns waren, vereinbaren Sie noch schnell bis zum Jahresende Ihren Kontrolltermin in unsere Praxis, um sich den Stempel für das Jahr 2023 zu sichern.

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Sollten Kinderzähne versiegelt werden?

Während der Durchbruch der ersten Zähnchen oft mit schlaflosen Nächten und quengelnden Kindern einhergeht, kommen die ersten bleibenden Backenzähne meist unbemerkt und ohne Schmerzen. Etwa ab dem sechsten Lebensjahr schieben sich die sogenannten Sechsjahresmolaren hinter die letzten Milchzähne. Von oben betrachtet ähnelt jeder einzelne Backenzahn einem kleinen Gebirge mit vier oder fünf Gipfeln und Flüssen, die sich zwischen ihnen eingegraben haben. Mal mehr, mal weniger tief. Fissuren und Grübchen sind allerdings potenzielle Brutstätten für Karies. In unserer Zahnarztpraxis empfehlen wir daher meisten eine Kunststoffversiegelung, da gründliches Zähneputzen alleine oft nicht ausreicht, um die Backenzähne zu schützen. Zudem gelten die frisch durchgebrochenen Backenzähne als sehr kariesanfällig. Ihr Schmelz ist noch wenig widerstandsfähig. Eine Versiegelung würde die schwer zu reinigen Rillen etwas ebnen.

Kariesrisiko effektiv senken

Drei Kriterien, ob die Zahnoberfläche der Backenzähne versiegelt werden sollte oder nicht, spielen eine wesentliche Rolle: 1. Wie ernährt sich das Kind? 2. Wie gut werden die Zähne geputzt? 3. Wie ist die Anatomie der Backenzähne, also wie tief sind die Fissuren?

Weil bei fast jedem Kind mindestens einer der genannten Punkte kritisch einzuschätzen ist, gilt die Fissurenversiegelung bei den meisten als sinnvoll. Eine Versiegelung der kariesfreien Backenzähne ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Ihr Kind an anderen Zähnen schon Karies hat. Durch die Versiegelung kann das Kariesrisiko bei den neuen, noch gesunden Zähnen effektiv verringert werden. Beinahe zwingend notwendig wird die Versiegelung, wenn die Kleinen feste Zahnspangen tragen, die das gründliche Zähneputzen erschweren. Daher liegt der Anteil der Zwölfjährigen mit versiegelten Backenzähnen bei nahezu 80 Prozent.

Schnelles und einfaches Verfahren

Der Eingriff ist komplett schmerzfrei und in den meisten Fällen innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Bei dem Verfahren werden die Zähne zunächst gründlich gereinigt und anschließend mit einem speziellen Kunststoff aufgefüllt. Das Versiegeln erleichtert das Entfernen der bakteriellen Belägen auf den Backenzähnen, was das Risiko von Karies deutlich verringert. Eine gründliche Zahnpflege ist weiterhin erforderlich.

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Fördert Sonnenlicht die Zahngesundheit?

Wenn die Sonne scheint, steigt bei den meisten Menschen die Laune und die Welt sieht gleich viel freundlicher aus. Auch im Herbst lohnen sich Spaziergänge im Freien, um Energie zu tanken und die letzten warmen Strahlen einzufangen. Wer die Sonne in Maßen genießt, tut auch seinen Zähnen etwas Gutes. Denn das Sonnenlicht kann die Zahngesundheit auf indirekte Weise fördern.

Vitamin D unterstützt die Zahngesundheit

Die Sonne ist eine wichtige, natürliche Quelle für Vitamin D, das für die Aufrechterhaltung von gesunden Zähnen und Knochen von entscheidender Bedeutung ist. Vitamin D spielt eine Rolle bei der Regulierung von Kalzium und Phosphat im Körper, was wiederum für die Bildung und Erhaltung von starkem Zahnschmelz und gesundem Knochengewebe wichtig ist.

Das Sonnenlicht ermöglicht es dem Körper, Vitamin D herzustellen, wenn die Haut den UVB-Strahlen ausgesetzt ist. Vitamin D hilft dabei, den Kalziumspiegel im Blut aufrechtzuerhalten, was für die Entwicklung und Gesundheit von Zähnen und Knochen von entscheidender Bedeutung ist. Ein angemessener Vitamin-D-Spiegel kann somit dazu beitragen, die Zahngesundheit zu unterstützen. Es ist jedoch wichtig, sich bewusst vor übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen, um Hautschäden zu vermeiden. Daher sollte eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitamin D ist, zusammen mit angemessenem Sonnenlicht und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmitteln in Erwägung gezogen werden, um die Zahngesundheit und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

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Tag der Zahngesundheit richtet sich an „verwundbare“ Gruppen

Wer schon mal einen gebrochenen Arm hatte weiß, wie schwierig der Alltag plötzlich wird. Was vorher leicht und schnell zu bewältigen war, wie etwa die tägliche Mundhygiene, wird plötzlich zur Herausforderung. Zum Glück heilt ein gebrochener Arm nach wenigen Wochen, doch wie bewältigen Menschen mit Handicap die täglichen Hürden? Am 25. September feiern wir bundesweit den Tag der Zahngesundheit, der in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – für alle!“ die Frage diskutiert, welche Herausforderungen es speziell für vulnerable Gruppen (Menschen mit Behinderungen oder psychischen Störungen) gibt. Denn wie sehr ein Mensch sich um die eigene Gesundheit kümmern kann, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören ein fortgeschrittenes Alter, Pflegebedarf, eine psychische Erkrankung und manche Formen der körperlichen oder geistigen Behinderung, die die Selbstfürsorge erschweren können.

Gesunde Zähne wirken sich auf den gesamten Organismus aus

Der Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit weist darauf hin, dass die Mundgesundheit vieler Menschen mit Pflegebedarf oder einer Behinderung oft schlechter ist als die des Bevölkerungsdurchschnitts. Vor allem ihr Risiko für Karies-, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen ist überdurchschnittlich hoch. Dies hat Auswirkungen auf viele weitere Bereiche des Lebens, insbesondere auf die Gesamtgesundheit, die eng mit einer guten Mundgesundheit zusammenhängt. Beim Zugang zu einem gesunden Lebensstil würden zudem auch Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen, etwa Geflüchtete, Obdachlose oder von Armut betroffene Menschen, Hindernissen begegnen.

Ziel des Aktionskreises ist es, die breite Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Am 25. September finden deshalb bundesweit zahlreiche Veranstaltungen zu Themen der Mundgesundheit statt.

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Wann ist der beste Zeitpunkt zum Zähneputzen?

Diese Frage ist komplexer, als es auf den ersten Blick aussieht. Früher galt es als gängige Überzeugung, dass die Zahngesundheit durch sofortiges Zähneputzen nach dem Essen erhalten wird. Dieser Grundsatz wurde über viele Jahre hinweg befolgt: „Nach dem Essen Zähneputzen nicht vergessen!" Jedoch haben aktuelle Forschungsergebnisse gezeigt, dass dieser Rat nicht immer zu optimalen Resultaten führt und sogar manchmal schädlich sein kann. Dies liegt daran, dass sich im Mundraum eine reiche Vielfalt von Bakterien tummelt. Der Hauptort für diese Organismen ist der Zahnbelag, auch als Biofilm bezeichnet. Einige dieser Bakterienarten tragen zur Zahngesundheit bei, während andere eher schädlich sind. Letztere können im schlimmsten Fall die Entstehung von Karies begünstigen, was sich später zu einer Parodontose entwickeln kann. Unter den häufig vorkommenden Bakterien befindet sich der Streptococcus mutans.

Zum Glück besitzt der Speichel eine neutralisierende Wirkung. Er ist basisch und neutralisiert somit die schädlichen Effekte der Kohlenhydrate. Allerdings dauert es zwischen 20 und 50 Minuten, bis dieser Prozess in Gang kommt. Das bedeutet konkret, es ist ratsam, nach dem Essen 30 - 45 Minuten zu warten, bevor man die Zähne putzt.

Bakterien sind auch in der Nacht äußerst aktiv

Wie sieht es morgens aus? Sollten die Zähne vor oder nach dem Frühstück geputzt werden? Es gibt gute Gründe dafür, die Zähne direkt nach dem Aufstehen, also vor dem Frühstück, zu putzen. Der Hauptgrund liegt in der langen Schlafenszeit und den Vorgängen, die währenddessen im Mund stattfinden. Während der Nacht sind die Bakterien im Mund äußerst aktiv und es bildet sich Plaque, ein bakterieller Zahnbelag, der den Zahnschmelz angreifen und Karies begünstigen kann. Die meisten kennen sicherlich den unangenehmen Geschmack im Mund am Morgen, begleitet von Mundgeruch – dies sind Nebenwirkungen des über Nacht entstandenen Zahnbelags. Solange dieser Belag noch frisch ist, lässt er sich jedoch problemlos durch Zähneputzen entfernen.

Das Zähneputzen erfüllt nicht nur die wichtige Funktion der Reinigung und Säuberung, sondern unterstützt auch die Erneuerung und Remineralisierung des Schutzfilms auf den Zähnen, der sie vor eindringenden Bakterien schützt. Dieser Effekt tritt unabhängig davon auf, ob man vor oder nach dem Frühstück putzt.

Eine Frage des Timings

Wer nach dem Aufstehen nicht direkt frühstückt oder morgens wenig Zeit hat, weil nach dem Frühstück alles schnell erledigt werden muss, sollte die Zähne direkt nach dem Aufstehen putzen. Dies ist umso wichtiger, wenn man bedenkt, dass es besser ist, nach dem Essen noch eine Weile mit dem Zähneputzen zu warten. Wer hat schon die Zeit und Ruhe, nach dem Frühstück noch 30 Minuten mit dem Zähneputzen zu warten? Die meisten integrieren das Zähneputzen als Teil ihrer morgendlichen Waschroutine, und wenn diese gut funktioniert spricht nichts dagegen, dies beizubehalten.

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Warum ist Ihre Krankengeschichte für eine Zahnbehandlung wichtig?

Vielleicht haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum wir in der Zahnarztpraxis bei der Anamnese so detaillierte Informationen wissen möchten. Dazu zählen eine Reihe von Fragen. Liegen bestimmte Erkrankungen vor? Gibt es aktuelle Beschwerden oder Allergien? Welche Medikamente nehmen Sie ein? Und vieles mehr. Manche Patienten sind skeptisch und zögern, den Anamnesebogen vollständig auszufüllen. Doch diese Informationen sind äußerst wichtig für uns. Es können Risiken entstehen, wenn der behandelnde Zahnarzt beispielsweise nicht darüber informiert wurde, dass ein Patient blutverdünnende Medikamente einnimmt. Nach einem größeren zahnärztlichen Eingriff könnten starke Nachblutungen auftreten, die vermieden worden wären, wenn der Patient über die Einnahme seiner Medikamente berichtet hätte.

Medikationsplan enthält wichtige Informationen

In einer Zeit, in der die Menschen durchschnittlich immer älter werden, mit mehreren Erkrankungen zu kämpfen haben und viele Medikamente einnehmen, steigt das Risiko von unerwünschten Neben- und Wechselwirkungen. Diese können zu einer gestörten Wundheilung führen, aber auch eine erhöhte Kariesanfälligkeit und ein erhöhtes Risiko für Parodontitis bedeuten. Der ausgefüllte Anamnesebogen gibt uns wichtige Informationen, um die geeignete Therapie einzuleiten und eine sichere Behandlung zu gewährleisten. Dazu können Sie uns gerne Ihren Medikationsplan, den in der Regel der Hausarzt aufstellt, zur Verfügung stellen. Dieser enthält alle verordneten Medikamente, auch die, die nicht verschreibungspflichtig sind.

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Feste Zahnspange: So sollte man am besten die Zähne putzen

Um Zahnfehlstellungen zu korrigieren, trägt mehr als jedes zweite Kind heutzutage eine feste Zahnspange. Dies ist oftmals eine herausfordernde Zeit für Jugendliche, denn die Teenager müssen ihre Zähne jetzt besonders gut pflegen, da sich an den Brackets schnell Bakterien festsetzen können. Doch der Einsatz lohnt sich, das merken die Kids spätestens dann, wenn die Spange wieder entfernt wird und sie mit ebenmäßigen, weißen Zähnen lächeln.

Wir haben 7 Tipps zur Mundhygiene für Spangenträger zusammenstellt:

  1. Spüle deinen Mund nach jedem Essen kräftig mit Wasser aus, damit Speisereste, die an der Spange festhängen, eventuell schon entfernt werden.
  2. Zum Reinigen der Zähne und Spange eignet sich am besten eine mittelharte Kurzkopfzahnbürste. Putze zuerst mit kreisenden Bewegungen zwischen Brackets und Zahnfleisch. Dann sind die Bracktes dran. Setze die Zahnbürste dafür schräg oberhalb der Brackets an. So kommst du gut an die Brackets und unter den Draht. Danach schräg unten ansetzen. Anschließend sollten die Kau- und Innenflächen der Zähne gereinigt werden.
  3. Besonders wichtig ist eine gründliche Mundhygiene abends vor dem Schlafengehen. Benutze eine kleine Interdentalbürste, damit kommst du zwischen Bänder, Brackets, Bögen und in die Zahnzwischenräume.
  4. Um in die schwer zu erreichenden Zahnzwischenräume zu gelangen, eignen sich Flauschzahnseide, dünne Interdentalbürstchen, Soft- oder Easypicks.
  5. Um den Zahnschmelz zu härten und widerstandsfähiger gegen Karies zu machen, sollte die Zahnpasta 1.450 ppm Fluorid enthalten. Zudem schützen fluoridhaltige Gels, die einmal pro Woche verwendet werden, zusätzlich vor Karies. Sie wirken außerdem gegen Zahnbeläge und entzündetes Zahnfleisch.
  6. Kontrolltermine beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden solltest du unbedingt einhalten. Falsch eingestellte Brackets können ungewollte Zahnbewegungen auslösen. Dasselbe gilt, wenn sich z. B. ein Bracket löst oder sich die Bögen lockern. Melde dich schnellstmöglich beim Kieferorthopäden, damit der Schaden direkt behoben wird. Zudem wird die Mundhygiene kontrolliert. Gibt es Beläge auf den Zähnen, entfernt eine Prophylaxeassistentin diese und gibt Tipps, wie du deine Zähne zu Hause effektiv reinigen kannst.
  7. Werden Kontrolltermine nicht eingehalten und wiederholt vergessen, mahnt die Krankenkasse diese an. Achtung: Nach zwei Mahnbriefen zahlt die Krankenkasse den Eigenanteil nicht mehr zurück!

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Warum sollten Veganer besonders auf ihre Zahngesundheit achten?

Immer mehr Menschen achten auf eine bewusste Ernährung, besonders beliebt ist aktuell vegane Kost. Veganer verzichten beim Essen auf alle tierischen Produkte, wozu auch Eier oder Milch zählen. Die Gründe sind vielseitig. Einige Menschen möchten aus ökologischer Sicht auf tierische Produkte verzichten, andere treffen ihre Entscheidung aus ethischen Gründen im Sinne des Tierwohls. Viele Veganerinnen und Veganer glauben zudem, dass eine rein pflanzliche Ernährung auch ihrem eigenen Körper zugutekommt. Allerdings ist eine ausschließlich vegane Ernährung nicht unbedingt vorteilhaft für die Zähne.

Vermehrte Zahnprobleme bei Veganern

Es wurden bereits mehrere Studien durchgeführt, darunter eine von der medizinischen Hochschule Hannover, die darauf hinweisen, dass Veganer eine schlechtere Zahngesundheit haben könnten im Vergleich zu Personen, die tierische Produkte regelmäßig konsumieren. Veganer neigen in der Regel häufiger zu Karies, Zahnschmelzabbau, Zahnfleischbluten und berichten auch öfter über empfindliche Zähne. Dies könnte unter anderem auf Zahnschmelzerosion zurückzuführen sein, da beschädigter Zahnschmelz das Risiko von Karies erhöht, indem er eine leichtere Anhaftung von Kariesbakterien ermöglicht.

Der Verzicht allein auf tierische Produkte ist nicht das eigentliche Problem, sondern vielmehr der vermehrte Konsum bestimmter Ersatzprodukte. In der Regel gehören dazu vor allem Obst und Gemüse. Obwohl Obst wie Äpfel, Bananen, Karotten und Brokkoli mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen gefüllt sind, enthalten sie auch Fruchtsäure und Fruchtzucker. Sowohl Säure als auch Zucker können den Zahnschmelz angreifen. Gelegentlicher und moderater Verzehr von Obst stellt normalerweise kein Problem dar, da der Speichel die Säuren und den pH-Wert im Mund auf natürliche Weise reguliert. Allerdings dauert dieser Prozess mehrere Stunden. Wenn jedoch überwiegend säure- und zuckerhaltige Nahrungsmittel konsumiert werden, wird der Mundraum wahrscheinlich den ganzen Tag über kontinuierlich mit Säure und Zucker belastet, was die natürliche Regulation durch den Speichel erschwert. Insbesondere die Fruchtsäure kann den Zahnschmelz abbauen, indem sie ihn demineralisiert und bestimmte Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz herauslöst. Zucker greift zusätzlich den Zahnschmelz an und geschädigter Zahnschmelz kann wiederum zu erhöhter Schmerzempfindlichkeit führen.

Regelmäßige Kontrolltermine in der Zahnarztpraxis einhalten

Obwohl die Zahnprobleme häufig auf einen erhöhten Fruchtkonsum zurückzuführen sind, kann es unter Umständen auch sein, dass bestimmte Mangelerscheinungen zu Problemen an den Zähnen führen. Zahnfleischbluten oder brüchige Zähne beispielsweise können ebenfalls durch einen Nährstoffmangel, insbesondere Vitamin D und Kalzium, begünstigt werden. Deshalb sind regelmäßige Zahnarztbesuche für Veganer essenziell.

In unserer Zahnarztpraxis können wir einen möglichen Mangel rechtzeitig erkennen und die geeignete Therapie einleiten. Wenn auch Sie sich vegan ernähren oder Fragen in Bezug auf Nahrungsmittel und deren Auswirkungen auf Ihre Zahngesundheit haben, beantworten wir diese gerne im Gespräch mit Ihnen.

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Dr. Andrea Kothe-Heugel
Zahnheilkunde

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