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Team der Zahnarztpraxis Dr. Andrea Kothe-Heugel Zahnheilkunde in Moers

Dentalnews

Studie zeigt: Wenn ein Zahn heilt, profitiert Ihr ganzer Körper

Eine Wurzelbehandlung rettet einen stark entzündeten Zahn, das wissen viele. Doch wussten Sie, dass sie möglicherweise auch Ihrem ganzen Körper guttut? Eine aktuelle Studie aus Großbritannien zeigt: Wird eine Entzündung an der Zahnwurzel erfolgreich behandelt, kann sich das sogar positiv auf Ihren Stoffwechsel auswirken.

Was passiert im Körper, wenn eine Entzündung verschwindet?

Forscher des King’s College in London haben 65 Erwachsene begleitet, die eine Entzündung an der Zahnwurzel hatten. Keiner der Teilnehmenden litt an schweren Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herzproblemen. Vor der Behandlung und noch mehrere Male danach, bis zu zwei Jahre später, wurde ihr Blut untersucht. Das Ziel: Herausfinden, ob sich im Körper etwas verändert, wenn die Entzündung im Zahn verschwindet.

Und tatsächlich zeigten sich erstaunliche Ergebnisse. Viele Blutwerte, die mit Zucker- und Fettstoffwechsel zusammenhängen, entwickelten sich nach der erfolgreichen Behandlung in eine günstigere Richtung. Bereits nach drei Monaten waren erste Verbesserungen sichtbar.

Bestimmte Stoffe im Blut, die mit Entzündungen und einer ungünstigen Verarbeitung von Zucker in Verbindung stehen, gingen zurück. Auch verschiedene Fettwerte verbesserten sich. Das ist deshalb so spannend, weil erhöhte Blutzucker- oder Fettwerte auf Dauer das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern können.

Was bedeutet das für Sie?

Eine Entzündung im Zahn ist keine Kleinigkeit. Auch wenn sie oft unbemerkt bleibt, belastet sie den Körper dauerhaft. Wird sie beseitigt, kann sich das offenbar nicht nur lokal im Mund, sondern auch im gesamten Organismus positiv bemerkbar machen. Natürlich ersetzt eine Wurzelbehandlung keine gesunde Lebensweise. Aber die Studie macht deutlich: Mundgesundheit und Allgemeingesundheit hängen enger zusammen, als viele denken.

Unser Tipp: Nehmen Sie anhaltende Zahnschmerzen oder Druckgefühle ernst und lassen Sie sie frühzeitig abklären. Moderne Wurzelbehandlungen sind heute schonend und darauf ausgerichtet, Ihren Zahn langfristig zu erhalten.

Denn gesunde Zähne sind nicht nur ein schönes Detail, sie können ein wichtiger Baustein für Ihr allgemeines Wohlbefinden sein.

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Quellenangabe: https://www.kcl.ac.uk/research/from-infection-to-recovery-hostmicrobiome-interplay-and-systemic-impact-in-apical-periodontitis-as-a-non-communicable-disease-and-post-endodontic-healing

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Was moderne Zahnmedizin heute schmerzfrei macht

Der Gedanke an einen Zahnarztbesuch ist für viele Menschen noch immer mit Unbehagen verbunden. Begriffe wie Bohrer, Spritze oder Schmerzen haben sich bei manchen fest im Kopf verankert. Dabei hat sich die Zahnmedizin in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Moderne Zahnmedizin ist heute deutlich schonender, präziser und in vielen Fällen nahezu schmerzfrei. Heutzutage muss niemand mehr Angst vor der Behandlung haben.

Schmerzen entstehen heute oft gar nicht mehr

Früher wurden Zahnprobleme häufig erst spät erkannt, dann waren Schmerzen kaum zu vermeiden. Heute ist das anders. Dank moderner Diagnostik können Veränderungen an Zähnen und Zahnfleisch sehr früh entdeckt werden. Je früher behandelt wird, desto kleiner, kürzer und vor allem schmerzärmer ist der Eingriff. Regelmäßige Kontrollen sind daher einer der wichtigsten Gründe, warum viele Behandlungen heute kaum noch spürbar sind.

Sanfte Betäubung und moderne Technik

Ein großer Fortschritt liegt in der modernen Lokalanästhesie. Betäubungen wirken heute gezielt, zuverlässig und schnell. Viele Patientinnen und Patienten sind überrascht, wie wenig sie davon merken. In manchen Fällen reicht sogar eine Oberflächenbetäubung aus. Ziel ist immer, dass Sie während der Behandlung keine Schmerzen verspüren und sich sicher fühlen.

Auch die technischen Geräte in Zahnarztpraxen haben sich stark verändert. Leise Instrumente, digitale Abdrücke ohne Abdrucklöffel und präzise Geräte sorgen dafür, dass Behandlungen entspannter ablaufen. Besonders angenehm ist für viele, dass Würgereiz oder Druckgefühle heute oft komplett vermieden werden können. Das nimmt vielen Menschen schon beim Betreten der Praxis einen großen Teil ihrer Angst.

Mehr Zeit, mehr Ruhe, mehr Verständnis

Schmerzfreiheit bedeutet nicht nur Technik, sondern auch menschliche Zuwendung. Moderne Zahnmedizin nimmt sich Zeit für Aufklärung, erklärt jeden Schritt verständlich und geht auf individuelle Bedürfnisse ein. Wer weiß, was passiert, fühlt sich sicherer und entspannter. Pausen während der Behandlung sind selbstverständlich, genauso wie das offene Gespräch über Ängste oder Sorgen.

Gerade Menschen mit Zahnarztangst profitieren besonders von den heutigen Möglichkeiten. Sanfte Verfahren, moderne Betäubung, ruhige Abläufe und ein einfühlsamer Umgang machen den Zahnarztbesuch oft ganz anders als erwartet. Viele Patientinnen und Patienten sagen nach der Behandlung überrascht: „Das war viel angenehmer, als ich gedacht hätte.“

Schmerzfrei heißt auch: bessere Heilung

Schonende Behandlungen haben noch einen weiteren Vorteil: Der Körper erholt sich oft schneller. Weniger Belastung bedeutet häufig weniger Nachwirkungen, geringere Schwellungen und ein angenehmeres Gefühl nach dem Termin. Moderne Zahnmedizin denkt also nicht nur an den Moment der Behandlung, sondern auch an Ihr Wohlbefinden danach.

Fazit: Zahnmedizin hat sich verändert und das spürt man

Die Zeiten, in denen ein Zahnarztbesuch automatisch mit Schmerzen verbunden war, sind vorbei. Moderne Zahnmedizin ist heute so ausgerichtet, dass Sie sich sicher, gut betreut und möglichst schmerzfrei fühlen. Neue Technologien, schonende Verfahren und ein verständnisvoller Umgang machen den Unterschied. Wenn Sie lange gezögert haben oder schlechte Erfahrungen gemacht haben, lohnt es sich, der Zahnmedizin von heute eine neue Chance zu geben. Oft ist der erste Schritt der schwerste, der Rest ist meist viel angenehmer, als man denkt.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis, wir sind gerne für Sie da.

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Zahnpflege im Alter, was sich wirklich ändert

Gesunde Zähne haben kein Ablaufdatum. Trotzdem verändert sich der Mund im Laufe des Lebens, oft schleichend und zunächst kaum spürbar. Viele Patienten merken im Alter, dass Zähne empfindlicher werden, das Zahnfleisch schneller reagiert oder die Zahnpflege mehr Aufmerksamkeit erfordert als früher. Mit ein paar gezielten Anpassungen lässt sich die Mundgesundheit jedoch gut erhalten. Ein zentraler Faktor ist das Zahnfleisch. Mit zunehmendem Alter zieht es sich häufiger zurück, wodurch Zahnhälse freiliegen können. Das kann zu Schmerzen bei kalten oder heißen Speisen führen und das Risiko für Entzündungen erhöhen. Gleichzeitig nimmt bei vielen Menschen der Speichelfluss ab – oft als Nebenwirkung von Medikamenten oder durch Allgemeinerkrankungen. Da Speichel eine wichtige Schutzfunktion hat, steigt bei Mundtrockenheit die Anfälligkeit für Karies und Entzündungen.

Auch äußere Faktoren spielen eine Rolle. Wenn Feinmotorik oder Sehkraft nachlassen, wird gründliches Zähneputzen schwieriger. Gerade die Zahnzwischenräume sind dann oft betroffen, dabei entstehen hier besonders häufig Probleme.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass die Mundgesundheit im Alter eng mit der allgemeinen Gesundheit verbunden ist. Entzündungen im Mundraum können sich negativ auf den gesamten Körper auswirken, unter anderem auf Herz und Kreislauf oder den Zuckerstoffwechsel. Eine gute Zahnpflege ist deshalb ein wichtiger Baustein für Lebensqualität und Wohlbefinden.

Was sich bei der Zahnpflege im Alter konkret ändert

Es geht nicht darum, alles neu zu machen, sondern die Pflege den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Besonders wichtig sind dabei:

  • Sanftes, aber gründliches Zähneputzen, zum Beispiel mit einer elektrischen Zahnbürste oder einer weichen Handzahnbürste.
  • Die regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume, etwa mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.
  • Der richtige Umgang mit Mundtrockenheit, zum Beispiel durch spezielle Zahnpflegeprodukte oder Spüllösungen.
  • Eine gezielte Pflege von Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Implantaten oder Prothesen.

Welche Hilfsmittel sinnvoll sind, hängt immer von der individuellen Situation ab, eine persönliche Beratung ist hier besonders hilfreich.

Regelmäßige Kontrollen werden wichtiger

Im Alter empfehlen sich regelmäßige Kontrolltermine, meist zweimal pro Jahr. Dabei können Veränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Auch eine professionelle Zahnreinigung, angepasst an den jeweiligen Zustand von Zähnen und Zahnfleisch, trägt wesentlich zur Vorbeugung bei.

Zahnverlust ist kein Muss

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Zahnverlust im Alter unvermeidbar sei. Das ist heute nicht mehr der Fall. Mit moderner Zahnmedizin und konsequenter Vorsorge lassen sich eigene Zähne oft sehr lange erhalten. Und wenn Zahnersatz notwendig wird, stehen komfortable, sichere und ästhetische Lösungen zur Verfügung, die ein natürliches Kaugefühl ermöglichen.

Unser Fazit: Zahnpflege im Alter bedeutet nicht mehr Aufwand, sondern mehr Aufmerksamkeit für die richtigen Dinge. Wer seine Pflege etwas anpasst, regelmäßig zur Kontrolle kommt und Veränderungen ernst nimmt, kann auch im höheren Lebensalter von gesunden Zähnen und einem guten Gefühl profitieren.

Gerne beraten wir Sie persönlich und unterstützen Sie dabei, die passende Zahnpflege für Ihre Lebenssituation zu finden.

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Zähneputzen im Alltag: Warum Gründlichkeit wichtiger ist als Dauer

Zweimal täglich Zähneputzen gehört für die meisten Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag. Diese gute Gewohnheit hat in den vergangenen Jahrzehnten viel bewirkt: Dank regelmäßiger Zahnpflege und fluoridhaltiger Zahnpasta ist Karies deutlich zurückgegangen. Das ist eine echte Erfolgsgeschichte in der Zahnmedizin. Doch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen auch eine andere Seite, und die betrifft fast uns alle.

Studien belegen, dass Zähne zwar fleißig, aber oft nicht gründlich genug geputzt werden. Trotz bester Absichten bleibt bei vielen Menschen Zahnbelag, auch Plaque genannt, zurück. Besonders kritisch ist dabei der Bereich direkt am Zahnfleischrand. Genau dort fühlen sich Bakterien besonders wohl. Bleibt Plaque bestehen, kann sich das Zahnfleisch entzünden. Fachleute sprechen dann von einer Gingivitis, aus der sich unbehandelt eine Parodontitis entwickeln kann, eine Erkrankung, die langfristig sogar zum Zahnverlust führen kann.

Der Zahnfleischrand, die häufig vergessene Problemzone

Untersuchungen mit über 1.000 Teilnehmern haben gezeigt, dass selbst nach sorgfältigem Putzen bei rund der Hälfte der Zähne noch Plaque am Zahnfleischrand vorhanden ist. Das betrifft Menschen jeden Alters und unabhängig davon, ob eine Hand- oder elektrische Zahnbürste verwendet wird. Häufig liegt der Fokus beim Putzen noch immer auf den Kauflächen. Diese wurden vielen von uns bereits in der Kindheit als besonders wichtig vermittelt. Die Übergänge zwischen Zahn und Zahnfleisch sowie die Innenflächen der Zähne geraten dabei leicht in Vergessenheit. Dabei sind gerade diese Bereiche entscheidend für gesundes Zahnfleisch. Wird dort nicht gründlich gereinigt, entstehen Entzündungen oft schleichend und zunächst völlig schmerzfrei.

System statt Zeitdruck: So wird Zähneputzen effektiver

Hinzu kommt, dass viele Menschen unsystematisch putzen. Bereiche werden gewechselt, ohne einem festen Ablauf zu folgen. Manche Zahnreihen oder schwer einsehbare Stellen bleiben dabei unbewusst außen vor. Entscheidend ist daher nicht, ob Sie zwei oder drei Minuten putzen, sondern ob alle Zahnflächen wirklich sauber werden, besonders am Zahnfleischrand. Mindestens einmal täglich sollte dieses Ziel erreicht werden.

Auch große Bevölkerungsstudien bestätigen diese Ergebnisse. Unabhängig von Geschlecht, Alter oder Bildungsgrad zeigen sich ähnliche Schwächen bei der Mundhygiene. Das macht deutlich: Besseres Zähneputzen ist kein individuelles Problem, sondern ein Thema, das viele Menschen betrifft.

Zur PZR gehen und Kontrolltermine einhalten

Eine wichtige Unterstützung bietet hier die professionelle Zahnreinigung (PZR) in unserer Zahnarztpraxis. Sie ist mehr als nur eine gründliche Reinigung. Sie bietet die Chance, Ihr persönliches Putzverhalten zu analysieren und gezielt zu verbessern. Angefärbte Beläge zeigen sehr anschaulich, wo noch Optimierungsbedarf besteht. Auf dieser Basis können individuelle Tipps gegeben werden, die genau zu Ihren Zähnen passen.

Richtiges Zähneputzen ist eine Fähigkeit, die man lernen und regelmäßig auffrischen kann. Mit etwas Übung wird aus der täglichen Routine eine wirksame Gesundheitsmaßnahme, für gesundes Zahnfleisch, stabile Zähne und ein gutes Gefühl im Mund. Wir unterstützen Sie dabei gern.

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Quelle: ZWP online: Alle Rechte: DGZMK/ DeutschesGesundheitsPortal DGP / HealthCom)

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Parodontitis-Nachsorge: Seit Juli 2025 neue Flexibilität

Nach einer Parodontitis-Behandlung beginnt die unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT): Zwei Jahre lang halten wir Zahnfleisch und Zahnhalteapparat stabil, messen Entzündungszeichen und reinigen dort, wo Zahnbürste und Zahnseide nicht alles schaffen. Seit dem 1. Juli 2025 sind die Regeln dafür patientenfreundlicher geworden. Das Wichtigste: Die früheren, starren Kalenderzeiträume (z. B. „einmal pro Kalenderhalbjahr“) wurden gestrichen. Stattdessen planen wir nach medizinisch sinnvollen Mindestabständen. So passen wir Ihre Termine besser an Alltag, Heilungsverlauf und Befunde an.

Für Sie fühlt sich das angenehm an: Wir bleiben genauso gründlich, arbeiten unter Vergrößerung, prüfen Blutungsneigung und Taschentiefen und reagieren, wenn sich etwas verändert, nur eben mit mehr Spielraum bei der Terminierung. Der zweijährige UPT-Zeitraum bleibt bestehen und beginnt wie bisher mit Ihrer ersten UPT-Sitzung. Innerhalb dieses Rahmens richten sich die Abstände nach dem Schweregrad (Grad A/B/C), damit Ihr Zahnfleisch genug Zeit zur Beruhigung hat, aber nicht zu viel, damit Entzündungen gar nicht erst wiederkommen.

Ihr Fahrplan im Überblick:

  • Zeitraum: UPT läuft regulär 24 Monate ab der ersten UPT-Sitzung.
  • Mindestabstände: Grad A ≥ 10 Monate, Grad B ≥ 5 Monate, Grad C ≥ 3 Monate, so verteilen wir 2/4/6 Sitzungen gleichmäßig.
  • Gültigkeit: Die Neuregelung gilt seit 01.07.2025 für alle UPT-Leistungen, auch wenn Ihre Behandlung schon früher begonnen hat.
  • Konsequenz: Weg vom „Kalender-Korsett“, hin zu individueller, alltagstauglicher Planung.

Wenn Sie bereits in der Nachsorge sind, prüfen wir beim nächsten Termin einfach, wo Sie gerade stehen und führen Ihren Plan unter den neuen, flexibleren Bedingungen fort. Müssen wir einmal schieben, finden wir neue Slots, ohne an Halbjahresgrenzen zu scheitern. Und natürlich gilt: Melden Sie sich unmittelbar, wenn Sie zwischendurch Beschwerden bemerken. Wir sehen uns das zeitnah an, unabhängig davon, ob „der Kalender“ schon wieder dran wäre oder nicht. Das Ziel bleibt unverändert: Entzündungen niedrig halten, Gewebe schützen, Zähne langfristig erhalten.

Unser Tipp

Vereinbaren Sie Folgetermine am besten direkt im Anschluss an Ihre Sitzung, dann passen die Abstände automatisch. Auf Wunsch erinnern wir Sie zusätzlich, damit die UPT im Alltag nicht untergeht. So bleibt Ihre Mundgesundheit zuverlässig auf Kurs, mit so wenig Terminen wie möglich und so vielen wie nötig.

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Denken Sie an das Bonusheft für 2025!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Falls Sie in diesem Jahr noch nicht zur Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt waren, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, das nachzuholen. Denn wer sein Bonusheft regelmäßig pflegt, wird von seiner Krankenkasse belohnt und das kann sich wirklich lohnen. Also jetzt noch schnell einen Kontrolltermin für dieses Jahr vereinbaren!

Was ist das Bonusheft überhaupt?

Das Bonusheft gibt es schon seit den 1980er-Jahren und ist eine tolle Idee der gesetzlichen Krankenkassen: Wer regelmäßig seine zahnärztlichen Vorsorgetermine wahrnimmt, wird im Falle einer späteren Zahnbehandlung mit höheren Zuschüssen belohnt.

Das bedeutet: Wenn Sie zum Beispiel irgendwann einmal Zahnersatz brauchen, also eine Krone, Brücke oder Prothese, beteiligt sich die Krankenkasse stärker an den Kosten.Kurz gesagt: Regelmäßige Vorsorge spart später Geld. Und ganz nebenbei sorgt sie dafür, dass Ihre Zähne gesund bleiben.

Wie funktioniert das Bonusheft?

Das Prinzip ist ganz einfach: Bei jedem Kontrolltermin tragen wir den Besuch in Ihr Bonusheft ein. Wichtig ist, dass Sie einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung kommen, mehr ist gar nicht nötig. Fehlt ein Jahr, beginnt die Bonusreihe von vorn. Deshalb lohnt es sich, regelmäßig an den Stempel zu denken.

So funktioniert es in Zahlen:

  • nach 5 Jahren lückenloser Stempel: 20 % mehr Zuschuss zum Zahnersatz
  • nach 10 Jahren lückenloser Stempel: 30 % mehr Zuschuss

Das heißt: Wer sein Bonusheft brav pflegt, spart im Ernstfall mehrere hundert Euro und das nur durch einen kurzen Kontrolltermin im Jahr.

Warum die Kontrolle so wichtig ist

Das Bonusheft ist nicht nur wegen des Geldes sinnvoll. Die regelmäßige Kontrolle hilft, kleine Probleme zu erkennen, bevor sie zu großen (und teuren) werden. Karies, Zahnfleischentzündungen oder kleine Defekte an Füllungen merkt man oft lange Zeit gar nicht. Ihr Zahnarzt aber sieht sie früh und kann rechtzeitig reagieren.

Gerade zum Jahresende wird es in vielen Praxen noch einmal trubelig, da viele Patienten schnell noch den Stempel fürs Bonusheft holen möchten. Deshalb: Warten Sie nicht bis Mitte Dezember, sondern vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin. Ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind, eine regelmäßige Kontrolle lohnt sich immer. Sie investieren ein kleines bisschen Zeit, aber gewinnen langfristig gesunde Zähne und bares Geld.

Wenn das Bonusheft verloren gegangen ist?

Keine Sorge, wenn Ihr Bonusheft nicht mehr auffindbar ist, stellen wir Ihnen gerne ein neues aus. Wir können alle Ihre bisherigen Kontrolltermine in der Regel ganz einfach aus unserer Praxissoftware übernehmen. So geht nichts verloren und Ihr Bonus bleibt erhalten.

Tipp: Bewahren Sie Ihr Bonusheft am besten gemeinsam mit Ihrer Gesundheitskarte oder in Ihrem Impfpass auf, dann haben Sie alles Wichtige beisammen.

Auch Kinder und Jugendliche führen ein Bonusheft

Bei Kindern und Jugendlichen werden die halbjährlichen Kontrolltermine dort eingetragen. So lernen schon die Kleinsten, dass Zahngesundheit und Vorsorge zusammengehören. Und wenn später einmal Zahnersatz nötig ist, profitieren sie ebenfalls von den Bonusjahren aus der Kindheit.

Fazit: Ein kleiner Stempel mit großer Wirkung

Ein Termin pro Jahr, ein kleiner Stempel und Sie sichern sich gleich mehrere Vorteile:

  • gesunde Zähne durch regelmäßige Kontrolle
  • höherer Zuschuss beim Zahnersatz
  • langfristige Ersparnis und weniger böse Überraschungen

Und das Beste: Sie gehen mit einem guten Gefühl aus der Praxis, weil Sie wissen, dass Sie etwas für sich getan haben. Wenn Sie in diesem Jahr noch nicht bei uns zur Kontrolle waren, ist jetzt der richtige Moment. Wir tragen Ihren Besuch gerne ins Bonusheft ein und sorgen dafür, dass Sie mit einem frischen Lächeln und einem aktuellen Stempel ins neue Jahr starten können.

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Mundkrebs-Aufklärung im November: Was Sie jetzt wissen sollten

Der November wird international genutzt, um über Mundkrebs zu sprechen, unter anderem als „Mouth Cancer Action Month“ in Großbritannien. Wir nehmen das zum Anlass, Sie gezielt zu informieren: Früherkennung rettet Zähne und Leben. Viele Veränderungen im Mund sind harmlos, aber einige sollten zügig abgeklärt werden. Genau dabei unterstützen wir Sie: aufmerksam, schonend und ohne Angst.

Warum entsteht Mundkrebs und wer ist betroffen?

Die wichtigsten Risikofaktoren sind Tabak und Alkohol. Beide zusammen erhöhen das Risiko deutlich. Für Tumoren im Rachenbereich spielt zusätzlich das HPV-Virus eine Rolle. Die gute Nachricht: Viele Risiken lassen sich vermeiden und wir Zahnärzte erkennen Frühzeichen oft zuerst.

Frühwarnzeichen ernst nehmen

Achten Sie auf Veränderungen, die länger als zwei Wochen nicht abheilen und kommen Sie zum Check:

  • wunde Stellen, die nicht verheilen
  • weißliche/rote Flecken (nicht abwischbar)
  • tastbare Verhärtungen oder Knoten
  • ungeklärte Blutungen, Brennen
  • Passform der Prothese verändert sich, Zunge/Mundboden sind wund

So läuft die Abklärung ab

Der Befund beginnt mit Anschauen und Abtasten unter guter Beleuchtung, also kurz und schmerzlos. Wenn nötig, folgt eine Überweisung an spezialisierte Kollegen (MKG/Onkologie) zur sicheren Abklärung. Je früher eine Stelle als unauffällig entlarvt oder – falls nötig – zielgerichtet behandelt wird, desto besser.

Was Sie selbst tun können

  • nicht rauchen und Alkohol in Maßen
  • regelmäßige Kontrolltermine einhalten
  • Mundhygiene und angepasste Prothesen, die Reizungen vermeiden
  • HPV-Impfung (für Kinder/Jugendliche empfohlen) im Blick behalten

Unser Fazit: Mundkrebs tut anfangs oft nicht weh und genau das macht die Vorsorge so wichtig. Wenn Sie etwas entdecken, das Sie stutzig macht: Melden Sie sich. Wir schauen hin und helfen Ihnen, damit Sie gesund bleiben.

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Mediterrane Ernährung: Ein Festmahl auch für Ihr Zahnfleisch

Mediterrane Ernährung: Ein Festmahl auch für Ihr Zahnfleisch

Wenn es ums Thema gesunde Zähne geht, denken die meisten sofort an Zahnbürste, Zahnseide und die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt. Völlig richtig, ohne diese drei Bausteine geht es nicht. Aber wussten Sie, dass auch das, was täglich auf Ihrem Teller landet, einen großen Einfluss auf die Gesundheit Ihres Zahnfleisches hat?

Eine aktuelle Studie bringt es auf den Punkt: Wer sich mediterran ernährt, kann sein Zahnfleisch schützen und Entzündungen reduzieren.

Was versteht man unter „mediterraner Ernährung“?

Die mediterrane Ernährung orientiert sich an den Essgewohnheiten der Länder rund um das Mittelmeer, also Italien, Spanien, Griechenland und Co. Typische Zutaten sind:

  • viel frisches Gemüse und Obst
  • Hülsenfrüchte (wie Kichererbsen oder Linsen)
  • Vollkornprodukte
  • Olivenöl als wichtigste Fettquelle
  • Fisch und Meeresfrüchte, gelegentlich mageres Fleisch
  • dazu frische Kräuter, Nüsse und Samen

Das Ganze wird oft mit einem Glas Wasser oder ungesüßtem Tee begleitet und eher selten mit zuckerhaltigen Softdrinks.

Was sagt die Studie?

Die Forscher fanden heraus: Menschen, die sich stärker an die mediterrane Ernährungsweise hielten, hatten ein gesünderes Zahnfleisch. Besonders auffällig war, dass weniger Zahnfleischentzündungen auftraten. Der Grund? Mediterrane Lebensmittel sind reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen. Diese helfen dem Körper, Entzündungen abzuwehren und das Zahnfleisch zu stärken. Wer also häufiger zu Gemüse, Olivenöl und Fisch greift, tut nicht nur seinem Herzen, sondern auch seinem Lächeln etwas Gutes.

Warum ist gesundes Zahnfleisch so wichtig?

Viele Menschen achten in erster Linie auf schöne weiße Zähne. Doch mindestens genauso wichtig ist das Zahnfleisch, denn es bildet das Fundament, in dem die Zähne verankert sind. Gesundes Zahnfleisch ist rosa, fest und blutet nicht beim Putzen. Entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis) dagegen zeigt sich durch Rötung, Schwellung und Blutungen. Wird eine solche Entzündung nicht behandelt, kann daraus eine Parodontitis entstehen, die den Kieferknochen angreift und langfristig sogar zum Verlust von Zähnen führen kann. Ein starkes, gesundes Zahnfleisch ist daher die beste Basis für ein strahlendes und dauerhaft stabiles Lächeln.

Mediterran genießen: 5 Tipps für den Alltag

Das Schöne an der mediterranen Ernährung, sie lässt sich leicht in Ihren Alltag einbauen:

  1. Mehr Gemüse: Bauen Sie buntes Gemüse in jede Mahlzeit ein – wie Paprika, Tomaten, Zucchini oder Spinat.
  2. Olivenöl statt Butter: Verwenden Sie kaltgepresstes Olivenöl zum Anmachen von Salaten oder zum Kochen.
  3. Fisch auf den Tisch: Zwei Mal pro Woche Fisch, gerne fettreiche Sorten wie Lachs oder Makrele.
  4. Nüsse knabbern: Statt Chips am Abend eine Handvoll Walnüsse oder Mandeln.
  5. Weniger Zucker: Süßigkeiten und Softdrinks nur in Maßen, Ihr Zahnfleisch und Ihre Zähne werden es Ihnen danken.

Ernährung ersetzt keine Zahnpflege

So positiv die Ergebnisse der Studie auch sind, ein mediterranes Menü macht das Zähneputzen nicht überflüssig. Nur die Kombination bringt den gewünschten Effekt:

  • zwei Mal täglich gründlich Zähneputzen
  • Zahnseide oder Interdentalbürstchen für die Zwischenräume
  • regelmäßige professionelle Zahnreinigung und Vorsorgeuntersuchungen

Die mediterrane Ernährung ist also ein zusätzlicher Schutzschild, aber kein Ersatz für Ihre tägliche Mundpflege.

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Quelle der Studie: Health.com – „Mediterranean Diet Could Lead to Better Gum Health“(2025)

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Aromatische Zahnstocher, leckerer Trend oder Risiko für die Zähne?

Ob nach dem Essen, unterwegs im Alltag oder einfach zum „Herumkauen“: Zahnstocher mit Geschmack erleben gerade einen echten Hype. Was früher nur ein schlichtes Holzstäbchen war, kommt heute als Lifestyle-Produkt daher mit Aromen wie Minze, Zimt, Cola oder sogar Whisky. Manche Varianten versprechen extra Frische, andere enthalten Koffein oder Nikotin für den besonderen Kick. Klingt spannend, doch ist dieser Trend wirklich so harmlos, wie er wirkt?

Die Idee ist simpel: Man kaut oder lutscht am aromatisierten Zahnstocher, genießt dabei einen bestimmten Geschmack und bekommt das Gefühl von Frische. Für viele ist das eine Alternative zu Kaugummi oder Pfefferminzbonbons – klein, praktisch und immer griffbereit. Doch mit richtiger Zahnpflege hat das Ganze wenig zu tun.

Wo liegt das Problem?

Zahnstocher können, ob mit oder ohne Aroma, leicht das Zahnfleisch reizen oder winzige Verletzungen zwischen den Zähnen verursachen. Kommen dann noch Aromen, Süßungsmittel oder Zusatzstoffe ins Spiel, freut sich zwar der Geschmackssinn, aber nicht unbedingt die Zähne. Im schlimmsten Fall können Zucker oder reizende Inhaltsstoffe sogar das Kariesrisiko erhöhen.

Die bessere Alternative

Für saubere Zahnzwischenräume sind Zahnseide oder Interdentalbürstchen unschlagbar. Sie reinigen gründlich, sind sanft und beugen Entzündungen vor. Und wer einfach nur frischen Atem möchte, greift besser zu zuckerfreien Kaugummis oder trinkt ein Glas Wasser nach dem Essen. Das ist nicht nur gesünder, sondern auch deutlich effektiver.

Unsere Empfehlung

  1. Nutzen Sie Zahnseide oder Interdentalbürstchen täglich.
  2. Für frischen Atem zwischendurch: lieber zuckerfreien Kaugummi.
  3. Trinken Sie nach dem Essen Wasser, das spült Speisereste weg und erfrischt sofort.

Fazit: Zahnstocher mit Geschmack sind ein witziges Lifestyle-Produkt, aber kein Beitrag zu gesunden Zähnen. Wenn Sie Ihr Lächeln wirklich langfristig pflegen möchten, bleiben die bewährten Helfer die bessere Wahl.

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Tag der Zahngesundheit 2025: Die unterschätzte Rolle des Speichels

Viele Menschen denken bei Mundgesundheit sofort an Zähneputzen und Zahnarztbesuche. Was jedoch häufig übersehen wird: Speichel ist ein zentraler Baustein für unsere Zahngesundheit und unser allgemeines Wohlbefinden. Der diesjährige Tag der Zahngesundheit rückt deshalb das Thema „Superkraft Speichel“ in den Mittelpunkt. Der Tag der Zahngesundheit findet jedes Jahr am 25. September statt.

Speichel, mehr als nur Feuchtigkeit im Mund

Speichel erfüllt eine Vielzahl wichtiger Aufgaben, die für unsere Gesundheit unverzichtbar sind:

  • Schutz der Zähne: Er neutralisiert Säuren nach dem Essen und versorgt den Zahnschmelz mit Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphaten.
  • Stärkung des Immunsystems: Antikörper und Enzyme im Speichel helfen, Krankheitserreger abzuwehren.
  • Unterstützung im Alltag: Sprechen, Kauen, Schlucken und Schmecken sind ohne Speichel kaum möglich.
  • Förderung der Heilung: Kleinere Verletzungen der Mundschleimhaut können durch die Inhaltsstoffe des Speichels schneller abheilen.

Wenn der Speichelfluss nachlässt

Eine gesunde Speichelproduktion wird oft erst dann als selbstverständlich wahrgenommen, wenn sie eingeschränkt ist. Mundtrockenheit kann viele Ursachen haben, etwa bestimmte Medikamente oder chronische Erkrankungen. Betroffene leiden nicht nur unter Beschwerden wie Brennen, Schmerzen oder Schlafproblemen, sondern auch unter einem erhöhten Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen.

Tipps zur Unterstützung des Speichelflusses:

  • ausreichend Wasser über den Tag verteilt trinken
  • zuckerfreie Kaugummis kauen
  • milde Zahnpasta verwenden
  • zahnärztliche Beratung einholen – bei Bedarf können Speichelersatzmittel oder Medikamente helfen

Regelmäßige Vorsorge bleibt entscheidend

Auch wenn Speichel viele Schutzfunktionen übernimmt, benötigt er Unterstützung. Auf der Zahnoberfläche bildet sich ein natürlicher Film, der zwar den Zahnschmelz schützt, gleichzeitig aber auch Bakterien einen Nährboden bietet. Werden diese Ablagerungen nicht entfernt, können Karies und Parodontitis entstehen.

Darum gilt: Regelmäßige Zahnpflege zu Hause und professionelle Prophylaxe in der Zahnarztpraxis sind unverzichtbar, um die schützenden Eigenschaften des Speichels optimal zu nutzen.

Fazit: Speichel ist kein Nebendarsteller, sondern ein zentraler Akteur für Ihre Mundgesundheit. Er schützt, heilt, stärkt und unterstützt uns Tag für Tag. Mit der richtigen Zahnpflege, genügend Flüssigkeit und regelmäßiger zahnärztlicher Kontrolle können Sie seine Wirkung bestmöglich erhalten.

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Dr. Andrea Kothe-Heugel
Zahnheilkunde

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