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Team der Zahnarztpraxis Dr. Andrea Kothe-Heugel Zahnheilkunde in Moers

Dentalnews

Der Herbst ist da und mit ihm eine schniefende Nase und Halsschmerzen. Oft kommen zu diesen typischen Erkältungssymptomen auch noch Zahnschmerzen hinzu. Eine Erkältung oder auch ein grippaler Infekt wird durch Viren ausgelöst. Die Viren dringen über die Nase in die Nasennebenhöhlen und schwächen das Immunsystem. Dadurch ist eine bakterielle Infektion möglich. Wenn sich daraus eine Nebenhöhlenentzündung entwickelt, staut sich Sekret in den Höhlen und das Gewebe schwillt an. Unsere Nase ist verstopft und ein charakteristisches dumpfes Druckgefühl im Kopfbereich steigt auf. Bei schnellen Bewegungen oder beim Senken des Kopfes verstärkt sich das drückende oder pochende Gefühl, nicht selten werden diese Symptome von Zahnschmerzen begleitet.


Nasennebenhöhlenentzündung und Zahnschmerzen

Typischerweise können Zahnschmerzen bei einer Erkältung nicht einem einzelnen Zahn zugeordnet werden, sondern sie wirken eher diffus im gesamten Kiefer. Wenn eine Nasennebenhöhlenentzündung zu Zahnschmerzen führt, liegt es zumeist daran, dass das geschwollene Gewebe auf die Nervenenden der Zahnwurzel im Oberkiefer drückt – manchmal sogar im Unterkiefer.

Welche Behandlung hilft bei erkältungsbedingten Zahnschmerzen?

Da die Zahnschmerzen ein begleitendes Symptom der Erkältung sind, muss zuerst die Erkältung abheilen. Damit verringert sich der Druck im Kieferbereich, bis er komplett abklingt. Zur Unterstützung helfen viel Schlaf und Ruhe sowie freiverkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS). Diese Medikamente hemmen gleichzeitig die Entzündung und die Schmerzen. Einige Hausmittel können allerdings auch schon erste Linderungen verschaffen. Viel trinken und inhalieren helfen beispielsweise ebenfalls bei einer Erkältung. Verwenden Sie Nasensprays zum Abschwellen der Schleimhäute, benutzen Sie diese bitte nur für ein paar Tage, die Nasenschleimhaut kann sonst austrocknen und bei längerem Gebrauch geschädigt werden. Sollten nach einer Kieferhöhlenentzündung die Zahnschmerzen dennoch anhalten, wird es Zeit für einen Zahnarztbesuch. Weisen Sie Ihren Zahnarzt auf eine überstandene Erkältung hin, denn eine Infektion kann ein unbekanntes Problem mit den Zähnen hervorbringen. In der Praxis können die möglichen Ursachen für die Schmerzen zahnärztlich abgeklärt und eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden.


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In ihrer Jugend haben viele Erwachsene irgendwann mal eine lose oder feste Zahnspange getragen. Je nach Ausgangssituation war der Aufwand mehr oder weniger groß, mit Gesichtsbogen, Gummibändern etc. wurden Fehlstellungen behoben, damit die Zähne am Ende schön gerade waren. Doch bei vielen Erwachsenen zwischen 30 und 50 Jahren entstehen erneut schiefe Zähne. Was in der Jugend geradegerückt wurde, bewegt sich wieder in eine schräge Position. Daher fragen sich viele: Wieso verändert sich mein Gebiss wieder? Die Ursachen können vielfältig sein.

Knirschen verschiebt Zähne

Wer gestresst ist, knirscht häufig mit den Zähnen, besonders in der Nacht. Ein sehr starkes Knirschen kann Fehlstellungen verursachen. Eine geeignete Lösung kann eine Aufbissschiene sein, die der Zahnarzt nach gründlicher Untersuchung verordnet.

Frontzähne wandern zur Kiefermitte

Häufig kommt es zur Verschachtelung der Frontzähne im Unterkiefer, denn die Seitenzähne haben einen natürlichen Drang, zur Mitte hin zu wandern. Die Ursache dieser Verschiebung im unteren Frontzahnbereich ist der physiologische Mesialdrift. Es kommt beim Kauen zu einem leichten Abrieb der Zahnkronen. Dadurch werden die Kontaktpunkte im Laufe der Lebensjahre abnutzungsbedingt leicht flächig, wodurch sich die Länge des gesamten Zahnbogens um 2 bis 5 mm verkürzt. Damit keine Lücken entstehen, gibt es das natürliche Phänomen der Wanderung der Zähne zur Kiefermitte.

Zahnfleischerkrankung führt zu Zahnwanderung

Eine Parodontitis zählt hierzulande zur Volkskrankheit, von der viele Erwachsene betroffen sind. Eine Parodontitis ist eine bakterielle Entzündung des Zahnbettes. Wird diese nicht behandelt, ziehen sich Knochen und Zahnfleisch zurück. Wenn die Zähne bei schweren Verläufen einer Parodontitis nicht mehr fest im Kieferknochen verankert sind, fangen sie an zu kippen und zu wandern. Im schlimmsten Fall sind die Zähne nicht nur schief, sondern es droht ein Zahnverlust.

Grundsätzlich sollten Sie die regelmäßigen Kontrolltermine in Ihrer Zahnarztpraxis einhalten, damit Erkrankungen wie eine Parodontitis oder starkes Knirschen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Sollten Zahnfehlstellungen Sie stören, gibt es heutzutage verschiedene Möglichkeiten der Korrektur, denn Zähne lassen sich in jedem Alter begradigen. Eine diskrete Behandlung kann beispielsweise über die Aligner-Therapie erfolgen. Dabei handelt es sich um transparente Zahnschienen, die individuell gefertigt werden und auf den Zähnen nahezu unsichtbar wirken.
Damit die Zähne nach einer kieferorthopädischen Behandlung langfristig gerade bleiben, wird immer häufiger ein Retainer (dünner Draht) eigesetzt, der hinter den Frontzähnen befestigt wird.

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Der diesjährige thematische Schwerpunkt ist die Parodontitis. Deswegen lautet das Motto: „Gesund beginnt im Mund – Zündstoff!“.

Der Tag der Zahngesundheit 2021 möchte darauf Aufmerksam machen, dass eine Entzündung des Zahnbettes zu gravierenden Folgen führen kann. Oftmals bleibt eine Parodontose zunächst unbemerkt und doch kann diese dann längst zum Abbau des Kieferknochens geführt haben. Im schlimmsten Fall droht ein Zahnverlust. Eine regelmäßige Mundhygiene kombiniert mit einem gesunden Lebensstil sowie in wiederholten Abständen Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt sind sehr entscheidend zur Vorbeugung von Entzündungen im Mundraum.

Die Zahngesundheit in Corona-Zeiten

In Zeiten der Corona-Pandemie ist es daher besonders wichtig eine Parodontitis vorzubeugen bzw. zu bekämpfen. Denn gerade eine Entzündung im Mundraum unterstützt den Erreger SARS-CoV-2 und andere Varianten dabei, sich im Mund-Rachen-Raum einzunisten. Eine schlechte Mundhygiene erhöht zudem das Risiko, dass eine Corona-Infektion schwerer überstanden wird. Achten Sie daher in diesen Zeiten ganz besonders auf Ihre Mundhygiene.

Sie haben sich schon immer mal gefragt, ob Sie auf natürliche Weise hellere Zähne bekommen können? Etwa durch intensives Putzen oder durch den Verzehr von bestimmten Lebensmitteln? Grundsätzlich gilt: Voraussetzung für ein strahlendes weißes Lächeln ist eine gute Mundhygiene. Tägliches Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide sorgen dafür, dass Ihre Zähne gesund bleiben. Vor allem das Fluorid in den Zahnpasten hat einen polierenden Effekt auf unsere Zähne. Zahnseide und Interdentalbürsten beseitigen nicht nur Nahrungsreste, sondern auch Plaque, der sich als Zahnstein bemerkbar macht.

Gibt es Hausmittel für hellere Zähne?

Sie haben sicherlich schon von Hausmitteln gehört, die die Zähne aufhellen können, wie zum Beispiel Backpulver, Gurgeln mit Apfelessig vor dem Zähneputzen, oder täglich frisches Obst wie Äpfel, Ananas und Erdbeeren essen. Doch allen Hausmitteln zu trotz, sie können in großen Mengen den Zahnschmerz abbauen und sind daher ungesund für unsere Zähne.

Backpulver ist dazu gedacht, den Plätzchenteig aufgehen zu lassen. Backpulver enthält Natron und dieses wird von Zahnärzten als sehr schädlich für die Zahnpflege eingestuft. Denn es trägt den schützenden Zahnschmelz ab.

Durch das Essen eines Apfels wird der Speichelfluss angeregt und dies neutralisiert die Säuren und hilft dabei, den Zahnschmelz zu remineralisieren. Dass die Zähne dabei aufgehellt werden, ist ein Irrtum, der sich hartnäckig hält. Ein Enzym aus der Ananas, das Bromelain, hilft dabei Plaque sanft zu lösen und ist in einigen Zahncremes enthalten. Allerdings hat es keine bleichende oder aufhellende Wirkung, Zahnärzte sagen, dass es keine Belege dafür gibt, dass der Verzehr von Früchten und Obst die Zähne heller macht. Die Säure in den Früchten sorgt eher dafür, dass der Zahnschmelz aufgeweicht wird und das macht ihn anfälliger für Karies. Gleiches gilt für das Gurgeln von Apfelessig. Er enthält Essigsäure und weicht ebenso wie Fruchtsäure den Zahnschmelz auf uns löst das Kalzium heraus. Zum Bleichen der Zähne ist Apfelessig nicht geeignet.

Die beste Wahl: Ein Termin bei Ihrem Zahnarzt

Ein Gang zum Zahnarzt ist deutlich effektiver und bringt das natürliche Weiß der Zähne wieder zum Vorschein. Ein anschließendes Bleaching in der Praxis hellt die Zähne langfristig auf, schont das Zahnfleisch und vor allem den Zahnschmelz. Eine sorgfältige und regelmäßige Zahnpflege zu Hause ist die Grundlage für saubere, gesunde Zähne ohne Beläge. Ein regelmäßiger Kontrolltermin beim Zahnarzt ist unerlässlich und eine perfekte Ergänzung.

Gesunde Zähne sehen nicht nur schön aus, sondern sie minimieren auch das Risiko für weitere Krankheiten, die nicht nur mit den Zähnen zusammenhängen. Laut einer aktuellen Studie unterschätzen die Deutschen offenbar immer noch die Gefahr, die von mangelnder Mundhygiene ausgeht und etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.

Studie zeigt internationalen Vergleich

Im internationalen Vergleich wissen die Deutschen wenig über den Zusammenhang, obwohl diese Wechselwirkung wissenschaftlich bewiesen ist. So glauben hierzulande nur 61 % der Menschen, dass eine gute Mundhygiene die Gesundheit insgesamt positiv beeinflusst. Zum Vergleich: In Spanien (88 %), Frankreich (84 %) und Großbritannien (80 %) ist das Wissen über diesen Zusammenhang weitaus stärker in der Bevölkerung verbreitet. Zudem weiß nur jeder Dritte, wie wichtig eine gute Mundhygiene für eine gesunde Schwangerschaft ist. Das Risiko für eine Frühgeburt oder ein zu niedriges Geburtsgewicht wird vermindert.
Menschen mit Diabetes neigen zu Zahnfleischerkrankungen. Eine sorgfältige Zahnpflege beeinflusst den Blutzuckerspiegel und somit den Umgang mit Diabetes. Diesen Zusammenhang kennen nur 37 % der Deutschen, die Spanier sind im internationalen Vergleich hier Vorreiter mit einer Quote von 60 %.
Das Marktforschungsunternehmen Ipsos hat die Studie im Auftrag von GSK Consumer Healthcare im Februar 2021 durchgeführt. Befragt wurden 4.500 Menschen aus fünf europäischen und vier südostasiatischen Ländern. In jedem Land wurden 500 Personen im Alter von über 18 Jahren befragt.

(Quelle: GSK Consumer Healthcare/ zm-aktuell.de)
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Gehört hat den Begriff vermutlich schon jeder: Bei der Kontrolluntersuchung entfernt der Zahnarzt mit einem Handinstrument Zahnstein an Ihren Zähnen. Dabei handelt es sich um eine harte weißlich-gelbliche Substanz am unteren Rand des Zahnes, die nichts anderes ist als verhärteter bzw. verkalkter Zahnbelag (Plaque). Zahnbelag setzt sich aus Bestandteilen des Speichels, Nahrungsresten und Bakterien zusammen.

Wie entsteht Zahnstein?

An und für sich ist Plaque weich. Die Verhärtung erfolgt durch die Mineralstoffe im Speichel. Daher findet sich Zahnstein vor allem in der Nähe der Speicheldrüsen, wie auf der Innenseite der unteren Schneidezähne oder auf der Außenseite der oberen, ersten Backenzähne. Deshalb gilt, je gründlicher die Zähne geputzt werden und dabei auch auf die Reinigung der Zwischenräume geachtet wird, je größer ist der Schutz vor Zahnstein. Denn, wenn sich Zahnstein einmal gebildet hat, kann er nicht mehr selbst entfernt werden. Ihr Zahnarzt verfügt über die richtigen Instrumente, um festsitzenden Zahnstein zu lösen. Meist wird Zahnstein im Rahmen der Professionellen Zahnreinigung beseitigt. Darauf sollten Sie auch unbedingt achten. Denn auf der rauen Oberfläche fühlen sich Bakterien wohl, so dass das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen steigt.
Daher sollten Sie unbedingt die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in der Zahnarztpraxis einhalten. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt einmal im Jahr die Kosten für die Zahnsteinentfernung. Einige Krankenkassen übernehmen oder bezuschussen zudem die Professionelle Zahnreinigung.


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Die Forschung tüftelt und entwickelt immer modernere Zahnbüsten: Von der Elektro- bis zur Schallzahnbürste gibt es viele Modelle, die das Zähneputzen revolutionieren sollen. Doch laut einer aktuellen Schweizer Studie greifen die Hälfte aller Befragten lieber auf die klassische Handzahnbürsten zurück. Befragt wurden 1.000 Schweizer Patienten im Alter von 18-65 Jahren. Für viele Schweizer spielt dabei die langjährige Gewohnheit bei der Verwendung einer Handzahnbürste die entscheidende Rolle. Somit gaben über die Hälfte der Befragten die Begründung: „Schon ihr ganzes Leben lang eine Handzahnbürste zu verwenden“. Ein weiteres Argument war die vermeintlich einfachere Handhabung der klassischen Zahnbürsten, weshalb sie sich noch nicht für die Zahnpflege mit einer elektrischen Zahnbürste entschieden haben. Nur 19 Prozent nutzen eine moderne Schallzahnbürste. Eine Schallzahnbürste ist eine elektrische Zahnbürste, die aber gegenüber einer rotierenden Bürste keinen runden, sondern einen länglichen Kopf hat, ähnlich wie eine Handzahnbürste. Die Borsten einer Schallzahnbürste erzeugen mehrere tausend Schwingungen pro Minute. Hersteller versprechen, dass bei diesem Modell auch die Zwischenräume besser gereinigt werden.

Patienten vertrauen ihren Zahnärzten

Bei der Wahl von geeigneten Zahnpflegeprodukten kommt den Zahnärzten und dem Praxisteams eine wichtige Rolle zu. Über ein Drittel aller Befragten gaben an, auf die Empfehlung Ihres Dentalteams zu vertrauen.

Putztechnik ist entscheidend

Grundsätzlich soll eine elektrische Zahnbürste effektiver reinigen, doch auch mit einer klassischen Handzahnbürste können gleich gute Ergebnisse erzielt werden. Wichtig ist die richtige Putztechnik sowie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten ebenfalls regelmäßig zu reinigen. Außerdem sollte nicht zu viel Druck beim Putzen ausgeübt werden, da sonst der Zahnschmelz weggeschrubbt wird. Hier geben elektrische Zahnbürsten oftmals einen Signalton als Warnhinweis und somit eine Hilfestellung.

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Eine große Auswahl an Zahnpasten stehen auch für Kinder in der Drogerie zur Auswahl. Neben der Geschmacksrichtung wie Erdbeere oder Minze, gibt es meistens Hinweise zur Altersangabe, die vom Kleinkind bis zum 12-jährigen Schulkind reicht. Warum ist das wichtig? In erster Linie geht es um den Fluoridgehalt in der Zahnpasta. Fluorid ist in geringen Mengen wichtig, um die Zähne zu schützen, das haben mehrere Studien bereits belegt.

Auf die richtige Dosierung kommt es an

Zahnärztliche Fachverbände raten dazu, Kindern bereits nach Durchbruch des ersten Zähnchens bis zum zweiten Geburtstag zwei Mal täglich die Zähne mit einer erbsengroßen Menge an Zahnpasta zu putzen. Dabei sollte die Zahncreme 500 ppm (parts per million) Fluorid enthalten. Nach dem zweiten Geburtstag wird ein Fluoridgehalt von 1000 ppm empfohlen. Hat das Schulkind nur noch bleibende Zähne, darf die Zahncreme 1500 ppm enthalten. Eine geringe Menge an Fluorid schützt vor Karies und härtet den Zahnschmelz. Wichtig: Die Fluorid-Wirkung tritt erst nach ca. zwei Minuten des Zähneputzens ein.

Die Ergebnisse des Ökotests

Im März 2021 hat Ökotest insgesamt 35 Kinderzahnpasten unter die Lupe genommen. 15 Zahnpasten sind uneingeschränkt empfehlenswert. Bei den übrigen Pasten stimmt entweder die Fluorid-Menge nicht, die Dosierangaben weisen Lücken auf oder die Produkte enthalten umstrittene Inhaltsstoffe. Drei Zahnpasten für Kinder sind wegen ihrer Inhaltsstoffe durchgefallen. Die Tester bemängeln bei den Zahnpasten für Milchzähne oder Juniorzahnpasten vor allen Dingen die Angaben zu Fluorid. Eindeutige Hinweise sollten sicherstellen, dass Eltern ihre Kinder nicht mit Fluorid über- oder unterversorgen. In punkto Inhaltsstoffe wurden insgesamt sechs Produkte bemängelt. Vier von ihnen enthalten Polyethylenglykole und verwandte Substanzen, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können. Die genauen Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Tipp: Kontrolltermine in der Zahnarztpraxis einhalten

Halten Sie die regelmäßigen Kontrolltermine für Ihr Kind in Ihrer Zahnarztpraxis unbedingt ein. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt kann so frühzeitig erkennen, ob eventuell eine beginnende Karies vorliegt und beantwortet zudem alle Fragen. Außerdem wird das Auftragen von Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung für Kinder ab dem 6. Lebensmonat zur Kassenleistung. Dieser Anspruch besteht zweimal je Kalenderhalbjahr, unabhängig davon, ob bei den Kindern Zahnkaries vorliegt. Fluoridlack trägt durch die Remineralisierung der Zahnoberfläche dazu bei, das Entstehen und das Fortschreiten von Karies zu verhindern.


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Zum Schutz des Zahnes liegt das Zahnfleisch normalerweise eng am Zahn an. Bei gesunden Zähnen ist nur ein geringer Abstand zwischen Zahnfleischsaum und der Anheftungsstelle des Zahnfleischs an die Zahnoberfläche. Dieser sogenannte Sulcus ist in der Regel zwischen einem halben und zwei Millimetern tief. Wenn sich diese Tiefe vergrößert, sprechen Zahnärzte von einer Zahnfleischtasche. Diese entsteht, wenn sich das Zahnfleisch entzündet und ist somit ein Hinweis auf eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Regelmäßige Mundhygiene ist Voraussetzung für gesundes Zahnfleisch und gesunde Zähne. Werden sie nicht jeden Tag gründlich geputzt und Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt versäumt, können Bakterien ungehindert Schaden anrichten.

Wie misst der Zahnarzt die Taschen?

In der Zahnarztpraxis ermittelt der Zahnarzt mit einer speziellen Sonde die Taschentiefe. Um zu untersuchen wie stark das Gewebe bereits geschädigt ist, sollte an mindestens sechs Stellen pro Zahn gemessen werden. Ganz vorsichtig drückt der Zahnarzt die Sonde in die Zahnfleischfurche hinein. Wenn entzündliche Veränderungen auftreten, müssen diese behandelt werden. In der Regel prüft der Zahnarzt auch, ob der Zahnfleischrand erkrankt ist.

Geeignete Therapie einleiten

Liegen Anzeichen für entzündliche Prozesse in den Zahnfleischtaschen vor, müssen Röntgenaufnahmen der betroffenen Areale gemacht werden, um die Situation besser einschätzen und bewerten zu können. Erst danach kann der Zahnarzt sicher sagen, wie weit beispielsweise die Entzündung fortgeschritten ist. Zudem kann der Zahnarzt so besser die erforderliche Therapie einleiten. Zunächst wird eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt, um Bakterien und Ablagerungen zu entfernen. Außerdem reinigt der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen mit sogenannten Scalern (Handinstrument mit Haken). Ziel dieser Parodontalbehandlung ist die Erhaltung des Zahnhalteapparates. Weitere Entzündungen gilt es zu vermeiden und die Vergrößerung bestehender Zahnfleischtaschen zu stoppen. In einigen Fällen kann auch eine medikamentöse Behandlung mit Antibiotikum nötig sein. Wichtig ist es in jedem Fall, an die Nachsorge zu denken und auf eine gründliche und gewissenhafte Mundhygiene zu achten. Zudem sollten die regelmäßigen Kontrolltermine in der Praxis unbedingt eingehalten werden.

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Wenn die Sonne scheint, sieht die Welt gleich viel freundlicher aus und die Laune steigt. Spaziergänge am Strand, eine Tasse Kaffee auf der Terrasse oder dem Balkon sind im Sommer kein Problem. Selbst im Schatten oder bei bedecktem Himmel bekommen wir bei einem einstündigen Aufenthalt im Freien genug UV-B-Strahlung ab, um die körpereigene Vitamin-D-Produktion in Schwung zu bringen. Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht. Wer ein Sonnenbad in Maßen genießt, tut auch seinen Zähnen etwas Gutes.

Vitamin D schützt vor Karies

Durch die im Sonnenlicht enthaltende UV-B-Strahlung kann Vitamin D in unserem Körper gebildet werden. Vitamin D ist für einen ausgewogenen Kalziumspiegel im Blut, starke Knochen und gesunde Zähne unerlässlich. Ein Teil kann auch über Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, doch diese können das natürliche Sonnenlicht nicht ersetzen. Bis auf Fisch, enthalten die meisten Lebensmittel nur relativ geringe Mengen Vitamin D. Die positive Wirkung von Vitamin D konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden, auch der Zahnschmelz wird gestärkt. Sowohl Kinder- als auch Erwachsenenzähne sind besser vor Karies geschützt, wenn viel UV-B-Licht aufgenommen und in Vitamin D umgewandelt wird. Zudem wird das Immunsystem unterstützt, was somit schädliche Bakterien besser abwehren kann. Dazu gehören auch Karieserreger.

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Dr. Andrea Kothe-Heugel
Zahnheilkunde

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