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Team der Zahnarztpraxis Dr. Andrea Kothe-Heugel Zahnheilkunde in Moers

Dentalnews

Das diesjährige Motto für den Tag der Zahngesundheit lautet: „Gesund beginnt im Mund – in Kita und Schule“ und macht vor allem auf zahnmedizinische Gruppenprophylaxe aufmerksam. Diese steht seit über 30 Jahren für erfolgreiche mundgesundheitliche Prävention und jährlich nehmen 4,6 Million Kinder und Jugendliche daran teil. Somit ist es bundesweit das reichweitenstärkste Gesundheitsförderungsangebot für Kinder und Jugendliche.

Auf die häusliche Mundhygiene achten

Doch es reicht nicht aus, sich als Elternteil auf die Gruppenprophylaxe in der Kita zu verlassen. Zähneputzen ist häufig keine Tätigkeit, die Kindern Spaß macht, deshalb sollten Sie vor allem in der Anfangszeit auf die richtige Putztechnik Ihres Kindes achten und versuchen es zum Zähneputzen zu animieren. Denn die Pflege der Milchzähne hat Auswirkungen auf die späteren, bleibenden Zähne, weshalb eine gute Mundhygiene bereits im Kindesalter unabdingbar ist. Schon vor dem Durchbruch des ersten Milchzahns kann der Nachwuchs durch Massieren des Zahnfleischs an eine tägliche Zahnpflege gewöhnt werden. Dadurch wird eine gute Ausgangssituation geschaffen und das Zähneputzen bereitet im Anschluss weniger Probleme.

Hilfreiche Tipps – so motivieren Sie Ihr Kind zum Zähneputzen

Zuerst einmal ist es wichtig, den Kleinen gegenüber verständnisvoll zu sein. Für Eltern ist das Zähneputzen auch nicht das Highlight des Tages, aber dem Nachwuchs sollte erklärt werden, warum Mundhygiene überhaupt wichtig ist, damit sie den Sinn verstehen können. Eine weitere Lösung könnte sein, gemeinsam mit dem Kind die Zähne zu putzen. Häufig gibt es innerhalb der Familie unterschiedliche Aufsteh- und Bettgehzeiten, weshalb die Kleinen nur sich selber in der Verantwortung des Zähneputzens sehen. Sie versuchen jedoch in vielen Dingen so sein zu wollen, wie ihre Eltern. Deshalb sollten gleichzeitig die Zähne geputzt werden, um somit ein Vorbild zu sein.

Helfen kann auch, dass Kinder sich ihre Zahnbürste und auch die Zahnpasta selbst aussuchen. Sie kaufen eine Zahnbürste die ihnen gefällt und eine Zahnpasta, die einen leckeren Geschmack verspricht. Somit macht das Zähneputzen direkt mehr Spaß.

Eine weitere Idee sind Sanduhren. Stellt man beim Zähneputzen eine Sanduhr ans Waschbecken, weiß der Sprössling genau, wie lange er noch putzen muss. Diese sollte zum Durchlaufen 2-3 Minuten brauchen. Auch Musik kann der Langeweile entgegenwirken. Es gibt spezielle Zahnputz-Songs und Kinderzahnputzvideos, die dem Kind Freude bereiten und sogar die Putztechnik verbessern können. Lob ist ebenfalls ein wichtiges Mittel zur erfolgreichen Mundhygiene. Werden die Kleinen gelobt, assoziieren sie das Putzen mit etwas Positivem und fühlen sich in dem, was sie machen, bestätigt.

Fazit: Es gibt also zahllose Möglichkeiten, damit Kinder auch außerhalb der Gruppenprophylaxe zum routinierten Zähneputzer werden. Zähneputzen wird nicht von heute auf morgen spannend und attraktiv, deshalb sollten Eltern versuchen, es ihrem Nachwuchs so angenehm und interessant wie möglich zu gestalten. Wichtig sind neben dem eigenverantwortlichen Zähneputzen zu Hause auch Kontrolltermine beim Zahnarzt. Vereinbaren Sie also gerne einen Termin in unserer Praxis, um die Zähne Ihres Kindes zu schützen und Erkrankungen vorzubeugen.

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Viele junge Eltern stellen sich die Frage, ob das Nuckeln an Schnuller und Daumen für spätere kieferorthopädische Behandlungen verantwortlich ist. Tatsächlich kommen 40 % der Kieferfehlstellungen bei Kindern vom Daumenlutschen.

Babys werden mit einem Saugreflex geboren, der es ihnen ermöglicht, Nahrung aufzunehmen. Bei vielen Kindern geht der Saugreflex aber über die Nahrungsaufnahme hinaus. Das Lutschen an Schnuller und Daumen wirkt beruhigend, baut Stress ab und hilft beim Einschlafen.
Die Meinungen von Experten gehen allerdings auseinander. Einige sagen, dass das Nuckeln an Daumen und Schnuller bis zum dritten Lebensjahr keine Konsequenzen mit sich bringt, andere empfehlen es, den Babys bis zum 20. Monat abzugewöhnen.

Was sind die Folgen?

Regelmäßiges Saugen am Daumen führt zu Verformungen und Zahnfehlstellungen. Schiefe Vorderzähne und ein offener Biss können die Folge sein. Der Kiefer wird im Wachstum behindert und die Zungenmotorik wird gestört. Zudem fehlt der Mundschluss und die Wangen- und Lippenmuskulatur erschlafft. Das Kind atmet vermehrt durch den Mund und es können Probleme bei der Sprachentwicklung entstehen.

Daumen oder Schnuller - was ist zu empfehlen

Der Daumen drückt gegen den Kiefer, falsche Schluckmuster entwickeln sich und es kommt zu den bereits genannten Fehlstellungen der Zähne.
Ein Schnuller ist weicher und hat eine kieferfreundlichere Form. Dadurch verringert sich das Risiko einer Zahnfehlstellung und das Abgewöhnen ist zudem leichter. Der Daumen ist immer da, weshalb die Versuchung groß ist, daran zu nuckeln. Mit dem Schnuller haben Eltern daher mehr Kontrolle. Sie können die Häufigkeit einschränken und dem Kind nur noch in bestimmten Situationen einen Schnuller geben. Aus diesen Gründen ist der Schnuller dem Daumen vorzuziehen. Beide Möglichkeiten sollten jedoch nicht zur Gewohnheit werden, denn auch ein Schnuller birgt die genannten Risiken.

Tipps zu Abgewöhnung

Vor allem der richtige Zeitpunkt ist bei der Abgewöhnung des Schnullers von großer Bedeutung. Macht Ihr Nachwuchs gerade beispielsweise eine große Veränderung durch, wie die Geburt eines Geschwisterkindes, ist dies kein guter Zeitpunkt. Außerdem ist es wichtig, mit Ihrem Kind darüber zu sprechen und ihm Zeit zu geben, sich zu verabschieden. Die Entwöhnung kann langsam oder von jetzt auf sofort vonstatten gehen. Sie als Eltern können am besten einschätzen, wann der Zeitpunkt bei Ihrem Nachwuchs gekommen ist.

Um die Trennung vom Schnuller zu vereinfachen, gibt es Schnuller-Geschichten, in denen der Abschied thematisiert wird. Sie könnten auch Schnuller-Fee spielen und den Schnuller gegen ein kleines Geschenk austauschen. Helfen kann auch, Ihrem Sprössling eine Alternative zu bieten. Dafür eignet sich ein Kuscheltier, welches das Kind anschließend beim Einschlafen unterstützen kann.

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Zum Glück gehen wir alle regelmäßig zum Zahnarzt und sicher haben auch Sie sich schon einmal gefragt, wie die vielen Geräte heißen. Wenn Sie in das Behandlungszimmer eintreten, liegt meistens schon alles bereit. Die Instrumente wurden sterilisiert und alles ist vorbereitet, damit der Zahnarzt sofort loslegen kann. Das Grundbesteck besteht aus einem Spiegel, einer Pinzette und einer Sonde, aber warum ist das so?

Mundspiegel

Mithilfe des Spiegels, auch Dentalspiegel genannt, erhält der Zahnarzt einen besseren Einblick in die Mundhöhle. Besonders wichtig ist er für die Bereiche, die mit bloßem Auge nicht erreichbar sind. Es gibt zwei Varianten von Spiegeln, einer zeigt das normale Bild an und einer das vergrößerte. Mithilfe des Spiegels können auch Wange und Zunge während der Behandlung beiseitegedrückt werden, um einen besseren Zugang zu bestimmten Bereichen zu ermöglichen.

Pinzette

Pinzetten sind ebenfalls von großer Bedeutung. In der Zahnmedizin ist die Pinzette nützlich beim Platzieren und Entfernen von Watterollen innerhalb der Mundhöhle. Außerdem hilft sie, Wattekugeln zu halten, um damit Speichel aufzufangen. Dies ist besonders bei der Verarbeitung neuer Füllungen wichtig, da das Füllmaterial keine Feuchtigkeit verträgt. Zuletzt kommt sie auch beim Entfernen gelockerter Füllungs- und Zahnteile zum Einsatz.

Sonde

Der letzte Bestandteil des Grundbestecks ist die Sonde. Mithilfe der Sonde kann der Zustand des Gebisses bestimmt werden und Zähne und Zahnfleisch werden untersucht. Beispielsweise kann Karies im Zahnschmelz diagnostiziert werden und die Rauigkeit der Zahnoberflächen wird beurteilt. Zudem wird überprüft, wie tief die Zahnfleischtaschen (Spaltraum zwischen der Zahnwurzel und dem Gewebe) sind und wie dicht der Randschluss von Kronen und Inlays (Einlagefüllungen) ist. Für jeden Anwendungsbereich gibt es jedoch eine individuelle Sonde, um eine optimale Untersuchung zu gewährleisten.

Neben dem Grundbesteck gibt es noch zahlreiche weitere Instrumente, die für die Behandlung essenziell sind. Zum Beispiel den Bohrer, das Skalpell, den Absauger und viele mehr. Bei Unsicherheiten bezüglich bestimmter Instrumente können Sie jederzeit auf uns zukommen. Wir beantworten gerne all Ihre Fragen.

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Endlich geht es ab in den Urlaub. Egal, ob es an den Strand zum Baden oder in die Berge zum Wandern geht, was niemand im Urlaub gebrauchen kann sind Zahnschmerzen. Falls doch akute Beschwerden auftreten ist es ratsam, sich in der jeweiligen Landessprache zu verständigen. Im Fall der Fälle hilft der Sprachführer „Au Backe! Zahnschmerzen im Urlaub“ weiter, den die Initiative proDente entworfen hat. Dieser übersetzt die wichtigsten Fragen und Begriffe rund um Zahnschmerzen und zahnmedizinische Behandlung in sieben Sprachen gängiger Urlaubsländer. So können Sie sich im Notfall bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt im Ausland verständlich machen. Ein Gratis-Exemplar fürs Reisegepäck kann kostenlos auf der Website unter www.prodente.de, Bereich „Infomaterial für Patienten“ in der jeweils gewünschten Sprache heruntergeladen werden.

Darauf sollten Sie bei einer Behandlung im Ausland achten

Falls der Gang zum Zahnarzt unvermeidlich ist: Fragen Sie vor der Terminvergabe beim Zahnarzt nach den zu erwartenden Kosten. Lassen Sie sich bei Barzahlung immer eine Rechnung und eine Quittung ausstellen, am besten auf Deutsch und auch in englischer Sprache. Die Kosten für eine Notfall-Zahnbehandlung im Ausland werden von der Krankenversicherung nicht immer automatisch erstattet. Wichtige Kriterien für die Höhe der Erstattung sind das Reiseland und die Art der Behandlung.

Gesunde Zähne, unbeschwerter Urlaub

Damit Sie den Urlaub unbeschwert genießen können und erst gar nicht mit Schmerzen konfrontiert werden, sollten Sie vor Urlaubsbeginn einmal in die Zahnarztpraxis zur Kontrolle kommen. Denken Sie bitte auch daran, einen Zeitpuffer einzuplanen, damit eine eventuelle Behandlung noch vor Reiseantritt abgeschlossen werden kann. Ihr Zahnarzt erkennt potenzielle Entzündungen, wie Karies oder Defekte in Füllungen, frühzeitig und kann diese noch behandeln, damit Sie in Ihrem Urlaub die Auszeit vom Alltag auch in vollen Zügen genießen können.

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In passenden Situationen bringen Redewendungen häufig eine Sache genau auf den Punkt, wo sonst eine umständliche und wortreiche Umschreibung nötig wäre. Dabei gibt es so einige Sprüche, die mit Zähnen zu tun haben. Bestimmt haben Sie die eine oder andere Redensart schon mal gesagt oder gehört: „Zahn um Zahn“, „Zähne zeigen“, „einen Zahn zulegen“ oder „auf den Zahn gefühlt“ werden ganz selbstverständlich im Alltag benutzt. Kennen Sie auch deren Ursprung?

Zahn um Zahn

Dieser Spruch besagt, dass man andere so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte. Der Ursprung ist im Alten Testament zu finden und ein Aufruf zur Rache und Vergeltung: „Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.“ Was sich für uns heute streng anhört, bedeutete früher das Gesetz jedoch ein Stück Sicherheit.

Zähne zeigen

Jemanden die Zähne zeigen bedeutet, starken Widerstand zu leisten und sich zu wehren. Der Ursprung dieser Redewendung liegt in der Tierwelt: Wenn Raubtiere sich bedroht fühlen, fletschen sie die Zähne, um zu zeigen, dass sie bereit sind anzugreifen. So wirken sie bedrohlich.

Einen Zahn zulegen

Häufig hören wir noch den Spruch: „Leg mal einen Zahn zu!“, wenn sich jemand beeilen soll. Der Ursprung ist sogar bis auf das Mittelalter zurückzuführen. Gemeint ist nicht der Zahn im Kiefer, sondern die Stange eines Kesselhakens mit Zacken, die auch als Zähne bezeichnet wurden. An diesen Zähnen konnte der Kessel höher, also weiter vom Feuer weg, oder tiefer eingehängt werden. Wollte man, dass das Essen schneller fertig wird, hing man den Kessel tiefer - legte also „einen Zahn zu“.

Auf den Zahn gefühlt

Diese Redewendung geht vermutlich auf die Anfänge der Zahnmedizin zurück. Ende des 17. Jahrhunderts gab es noch keine Zahnärzte. Wer Zahnschmerzen hatte, musste zum Barbier oder Dorfschmied. Um herauszufinden, welcher Zahn schmerzt, wurden alle Zähne abgeklopft. Der betroffene Zahn wurde dann mit einer großen Zange gezogen. Heute „fühlen wir jemanden auf den Zahn“, wenn wir denjenigen gründlich prüfen. Bei Zahnschmerzen können wir zum Glück zum Zahnarzt gehen.

Steiler Zahn

Da geht gerade ein „steiler Zahn“ vorbei. Damit ist umgangssprachlich eine besonders attraktive Frau gemeint. Dieser Spruch stammt aus der Jugendsprache der vergangenen Jahrzehnte, besonders der 70er und 80er Jahre. Heute gilt der Ausdruck als veraltet.

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Täglich stehen wir im Bad und greifen zur Zahnpasta, um unsere Zähne vor Karies zu schützen. Jeder hat seine Lieblingszahncreme, doch ist das gewählte Produkt auch wirklich gut und schützt meine Zähne optimal? Schließlich ist die Auswahl riesengroß. Wer es genau wissen will, kann sich bei Stiftung Warentest informieren. Für die Juli-Ausgabe (2022) des Magazins „Test“ hat die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest 40 Universalzahnpasten getestet. Im Testbericht berücksichtigt wurden herkömmliche Produkte sowie sieben mit Naturkosmetiksiegel. Das erfreuliche Ergebnis: Viele der Zahncremes aus dem Test haben gut abgeschnitten.

Unter den besten Produkten sind auch sehr günstige Zahncremes

Für eine Tube Zahnpasta können Verbraucher tief in die Tasche greifen und bis zu 11 Euro ausgeben – oder eben nur 55 Cent. Teuer ist nicht gleich „sehr gut“. Im Gegenteil, zwei günstige Eigenmarken von dm und Kaufland haben die Tester überzeugt und erhielten ebenfalls die Bestnote „sehr gut“. Dieses bestmögliche Qualitätsurteil wurde an insgesamt fünf Zahncremes vergeben, elf weitere wurden mit „gut“ bewertet. Vier Produkte sind aufgrund von fehlendem Fluorid mit der Note „mangelhaft“ durch den Test gefallen, während die übrigen elf immerhin „befriedigend“ waren. Unter den getesteten Produkten sind auch sieben mit Naturkosmetiksiegel.

Fluorid in Zahnpasta schützt Zähne vor Karies

In sehr geringen Mengen ist Fluorid unbedenklich und schützt die Zähe vor Karies, wie viele hochwertige Studien belegen. Dennoch verzichten manche Anbieter, vor allem Naturkosmetikhersteller, auf den Zusatz von Fluorid. Damit sind sie im Test durchgefallen und das Verbrauchermagazin empfiehlt, davon die Finger zu lassen. Es gibt aber auch Naturkosmetikhersteller, die Fluorid zur Kariesprophylaxe verwenden. Beim Testergebnis kann gezielt nach der Art des Fluorids gefiltert werden. Sehr gut geeignet für die Kariesprophylaxe ist Amin-, Zinn- und Natriumfluorid.

Das genaue Testergebnis können Sie hier nachlesen: https://www.test.de/Zahnpasta-im-Test-4607097-0/

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Sie sind die stärksten Zähne im Gebiss, weisen eine breite Kaufläche auf, haben Mulden und Höcker auf der Zahnkrone und befinden sich weiter hinten im Mundraum – unsere Backenzähne. Ohne die starken „Beißer“ wäre das Zerkleinern und Mahlen von Nahrung gar nicht möglich. Ein Erwachsener hat 16 Backenzähne, die direkt nach den Eckzähnen beginnen. Zunächst fängt die Zahnreihe mit zwei kleinen Backenzähnen (Prämolaren) auf jeder Seite des Kiefers an. Dann folgen zwei große Backenzähne (Molaren). Zum Schluss kommen die Weisheitszähne, die etwa im Alter von 17 bis 25 Jahren durchbrechen. Da bei vielen Menschen im Kiefer zu wenig Platz für die Weisheitszähne vorhanden ist und diese dann Probleme verursachen, werden die Weisheitszähne oft gezogen oder operativ entfernt.

Aufbau und Funktion

Beim Kauen müssen die Backenzähne einiges leisten, um die Nahrung zu zerkleinern. Deshalb haben sie im Vergleich zu den Schneide- und Eckzähnen auch mehrere Wurzeln. Die hinteren Backenzähne im Unterkiefer haben meistens zwei Zahnwurzeln, im Oberkiefer sogar drei. Eine besondere Funktion üben dabei die Höcker des Backenzahns aus. Sie verbessern und erleichtern das Zermahlen von Speisen. Die Höcker führen aber auch dazu, dass der Backenzahn über zahlreiche kleine Grübchen verfügt, die in der Zahnmedizin die Bezeichnung Fissuren tragen. Diese Fissuren haben den Nachteil, dass sie das Zähneputzen schwieriger machen. Dadurch liegt an den Grübchen eine höhere Kariesgefahr vor. Als erste Anzeichen einer Karies gelten helle oder bräunliche Flecken auf der Oberfläche des Backenzahns. Dringen die Kariesbakterien tiefer ein, kann eine aufwendige Wurzelbehandlung erfolgen, um den Zahn zu retten. Deshalb ist das tägliche und gründliche Zähneputzen um so wichtiger. Falls ein Backenzahn gezogen muss, sollte die Lücke in der Zahnreihe möglichst schnell geschlossen werden. Ein fehlender Zahn kann Fehlstellungen der anderen Zähne verursachen, die eventuell in die Lücke kippen. Zudem kann sich der Kieferknochen zurückbilden und der Verlust weiterer Zähne droht. Um von aufwendigen Behandlungen verschont zu bleiben, sollten Patienten die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in ihrer Zahnarztpraxis unbedingt einhalten.

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Offenbar steigern gesunde Zähne nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Lebenserwartung. Zu diesem Ergebnis kommen japanische Forscher, die Daten von über 85.000 Bewohnern in Altenheimen in einem Zeitfenster von 3,5 Jahren analysiert haben. Laut Studie ist es für die Lebenserwartung und die Gesundheit äußerst bedeutsam, wie viel eigene Zähne noch vorhanden sind. Wer noch mindestens 20 eigene Zähne hat trägt viel dazu bei, gesünder älter zu werden. Denn nur durch schmerzfreies Kauen können auch wichtige Nährstoffe aufgenommen werden. Hinzu kommen soziale Aspekte. Ältere Menschen, die kaum Zähne oder Mundgeruch haben, schämen sich und meiden soziale Kontakte. Als Folge nimmt die soziale Interaktion oft rapide ab und die Menschen vereinsamen regelrecht. Diese geistige Gesundheit und soziale Verbundenheit sind wichtige Voraussetzungen für eine positive Einstellung. Lebensbejahende und kommunikative Menschen haben mehr emotionale Zuwendung und entsprechende Glücksgefühle.

Wichtig: die zahnmedizinische Betreuung

Besonders ältere Senioren in Pflegeheimen benötigen Hilfe bei der täglichen Mundhygiene. Leider kann oftmals aufgrund von Personalmangel die tägliche Zahn- und Prothesenpflege nicht gewährleistet werden. Hier bedarf es dringend einer Verbesserung der Situation. Nur durch Pflege bleiben die Zähne gesund und kariesfrei. Zudem sollten Senioren mobile Behandlungsangebote der Zahnärzte nutzen oder, falls möglich, in Begleitung eines Angehörigen zu den regelmäßigen Kontrollterminen in die Zahnarztpraxis gehen. Selbst bei einer bereits vorhandenen Parodontitis, die der häufigste Grund für Zahnverlust ist, können durch gezielte Maßnahmen Zähne und Zahnfleisch wieder in einen guten Zustand versetzt werden.

Quelle: [1]Matsuyama Y, Aida J, Watt RG, Tsuboya T, Koyama S, Sato Y, et al. Dental Status and Compression of Life Expectancy with Disability. J Dent Res 2017:22034517713166]

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Bei einem leckeren Essen läuft einem sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen. Doch manchmal ist genau das Gegenteil der Fall, der Mund fühlt sich staubtrocken an und wir können nicht mehr richtig schlucken und fangen an zu husten. Ursachen können im Winter trockene Heizungsluft sein, die die Schleimhäute reizt oder ein Flüssigkeitsmangel, wenn über den Tag verteilt zu wenig getrunken wurde und eventuell noch sportliche Aktivitäten hinzugekommen sind. Wer allerdings regelmäßig unter einem sehr trockenen Mund leidet, sollte dies unbedingt von einem Arzt abklären lassen, denn dahinter können sich Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma verbergen. Bei Mundtrockenheit spricht der Mediziner von einer so genannten Xerostomie. Häufig wird diese auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente verursacht.

Warum ist Speichel so wichtig?

Jeden Tag produziert unser Körper über die Speicheldrüsen im Mund bis zu 1,5 Liter Speichel. Und das ist auch gut so, denn das Sekret erfüllt zahlreiche Aufgaben. Der Hauptteil des Speichels besteht dabei zu 95 Prozent aus Wasser. Wenn der Mund feucht bleibt, können wir problemlos sprechen. Ohne Spucke könnten wir gekaute Lebensmittel gar nicht herunterschlucken und verdauen. Zudem schwemmt der Speichel Bakterien, Keime und Essensreste aus dem Mund. Besonders für die Gesundheit der Zähne ist wichtig, dass diese ständig vom Speichel umspült und mineralisiert werden. Die Inhaltsstoffe des Speichels haben des Weiteren antibakterielle und wundheilungsfördernde Eigenschaften.

Kräftiges Kauen fördert den Speichelfluss

Um die Speichelproduktion anzuregen, sollten Betroffene regelmäßig trinken und zu Nahrung greifen, die gut gekaut werden muss, wie Nüsse oder Äpfel. Kräftiges Kauen fördert den Speichelfluss. Aber auch der Verzehr von Zitrusfrüchten wie Zitronen und Orangen wirkt sich positiv auf die Speichelproduktion aus. Allerdings sollten die Früchte nur in Maßen verzehrt werden, da zu viel Fruchtsäure den Zahnschmelz angreifen kann.

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Besonders junge Leute sind affin für Beauty-Trends von Influencern, die über die Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook mit kurzen Video-Clips auf sich aufmerksam machen. Manchmal sind es lustige Tipps, doch immer häufiger werden auch Beauty-Behandlungen gezeigt, die Sie auf keinen Fall nachmachen sollten. Gerade, wenn es um Ihre Zahngesundheit geht, sollten Sie nicht alles glauben, was Sie sehen.

Zähne feilen und bleichen

Ein Trend bei TikTok zeigt das Schleifen der Zähne mit einer Nagelfeile. Eine junge Nutzerin erklärt, dass ihre Zähne nicht so ebenmäßig sind und sie beginnt, die Ecken der Zähne mit einer gewöhnlichen Nagelfeile abzufeilen. Dieser Vorgang ist allerdings sehr schädlich und kann die Zahnstruktur sowie den Zahnschmelz dauerhaft schädigen.
Auch von eigenen Rezepten, die die Zähne aufhellen, sollten Sie die Finger lassen! Hinter dem kreierten Chemie-Cocktail verbirgt sich eine hochgefährliche Mischung, die ebenfalls den Zähnen schadet.

Schonende Behandlung in der Zahnarztpraxis

Heutzutage gibt es in der Zahnarztpraxis viele Möglichkeiten, Ihnen den Wunsch nach schönen, ebenmäßigen Zähnen zu erfüllen. Dazu gehört ein fachgerechtes Bleaching, bei dem der Zahnarzt Ihre Zähne nach Absprache um mehrere Farbstufen aufhellen kann. Das Ergebnis sollte zu Ihrem Typ passen und nicht künstlich wirken. Auch das Anbringen von Veneers kann wahre Wunder bewirken. Dabei handelt es sich um hauchdünne Verblendschalen aus Keramik, die auf die Frontzähne geklebt werden und so natürlich wie die eigenen Zähne wirken. Die Kosten der Behandlung bespricht der Zahnarzt im Vorfeld mit Ihnen und erstellt bei größeren Eingriffen einen Heil- und Kostenplan.

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Dr. Andrea Kothe-Heugel
Zahnheilkunde

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